072 Von Knacksen, Rucksäcken und vergessenen Stärken
Shownotes
Diese Folge wurde am 11. Juni 2026 aufgenommen.
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"Das Mutigste, was ich im Leben getan habe, ist weitermachen." Und dieses Weitermachen hat es in sich. In dieser Folge vom Verbindung schaffen - Podcast geht es um Stärken, um gute und schlechte Phasen… und um das große Ganze.
➡ Leben passiert, während wir damit beschäftigt sind, Pläne zu machen. Frei nach John Lennon: "Life is what happens to you while you′re busy making other plans" (aus dem Song 'Beautiful Boy' (Darling Boy))
➡ Blickwinkel auf unsere Leben.
➡ Knackse und Verluste und wie wir damit umgehen.
➡ Wenn dein Impostor-Syndrom zuschlägt: Hör auch rein in die Folge 39 "Von Fähigkeiten, Selbstzweifeln und Hochstaplern"
➡ Lebensphasen und Erlebnisse im Rückblick deuten. Es gibt immer mehrere Perspektiven.
➡ Immer den Rucksack dabei haben.
➡ Was ist wirklich wichtig? Über die Begleitung, wenn man immer weitergeht.
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Transkript anzeigen
00:00:03: Starke, nachhaltige Verbindungen.
00:00:06: Wie geht das eigentlich?
00:00:08: Wie machen wir das und wann?
00:00:12: Was tut uns gut?
00:00:16: Diesen Fragen geht der Verbindungsschatten-Podcast nach mit Denken und Mitfühlen ausdrücklich erlaubt.
00:00:29: Das mutigste was ich im Leben getan habe ist weitermachen!
00:00:35: Das steht für den zwölften Juni in meinem Flowkalender Das Datum, an dem diese Podcast-Folge erscheint und das Datum an dem ich Geburtstag habe.
00:00:46: Das ist natürlich völlig willkürlich!
00:00:49: Und gerade deswegen ist es vielleicht ein guter Impuls für die Zweihnsitzigste Folge vom Verbindungsschaffenpodcast.
00:00:57: Weitermachen immer einen Schritt nach dem anderen, einen Tag nach dem Anderen – nicht nur das Sehen was ich nicht geschafft habe, sondern vor allem das, was ich eben doch geschafft habe.
00:01:10: Ich dachte, ich nehme dich einfach mit in mein Leben, indem ich oft einfach nur weitergemacht habe und zwar gerade dann wenn es nicht so lief wie gewollt oder wie geplant.
00:01:22: Denn – das wissen wir ja alle – leben passiert während wir damit beschäftigt sind.
00:01:27: Pläne zu machen hat ja schon John Lennon gesungen.
00:01:32: Ich bin Anna Koschinski, Bloggerin, Texterin und Schreibberaterin.
00:01:36: Und hier in diesem Podcast gehe ich auf die Suche nach Verbindungen – und zwar weil wir überall verbunden sind!
00:01:43: Jedenfalls dann werden wir genau hinschauen.
00:01:45: Ich möchte mit diesem Podcast inspirieren, ich möchte zeigen warum Verbindung so wichtig ist gerade in dieser krassen Irrenwelt, die uns so oft trennt von den wichtigen Dingen und vor allem auch von den richtigen Menschen in unserem Leben.
00:02:01: Daher Ja, lass dich mitnehmen und ich freue mich dass du heute hier mit dabei bist.
00:02:09: Ich habe kurz überlegt und dachte eigentlich ist dieses Weitermachen doch das verbindende Element zwischen den Tagen, zwischen den Stunden, zwischen dem Minuten, zwischen der Herausforderung vielleicht?
00:02:23: Und den Erfolgen, den Meilensteinen aber auch zwischen den Krisen!
00:02:27: Es ist doch ein immer weitergehen.
00:02:32: Und wenn man jetzt von außen auf mein Leben schaut, dann habe ich doch eine Menge erreicht mit diesem Weitermachen.
00:02:39: Ich bin jetzt vierzig.
00:02:41: Ich habe diesen zauberhaften Klugen und inspirierenden Sohn der jetzt bald zwölf wird.
00:02:47: Ich hab' eine Selbstständigkeit aufgebaut, von der ich leben kann... ...von der wir leben können.
00:02:55: Ich halte auch alle meine Dämonen und die dunklen Tage so weit ins Schach, dass es in weiten Teilen unseres Alltags einfach läuft.
00:03:03: Also... Es geht immer weiter!
00:03:07: Denn hey ich glaube es hätte auch anders laufen können.
00:03:10: Erst war ich ein Scheidungskind nicht viel später war ich dann halbweise Und beides muss sich sagen hat mich doch angeknackst Auch wenn ich das nicht so zugegeben habe denn wir haben einfach weiter gemacht damals.
00:03:24: man macht Einfach weiter.
00:03:27: Die Trauer, Unterschlucken die schlechten Noten in der Mittelstufe egal einfach weiter.
00:03:33: Menschen, die kommen und gehen weiter, weiter irgendwie weiter.
00:03:38: Manchmal wenn ich jetzt so zurückblicke ist ja schon ein paar Donnerstage her.
00:03:44: Dann frage ich mich wirklich wie ging das damals eigentlich?
00:03:48: Einfach Weiter?
00:03:49: Wie macht man denn weiter Wenn dass Woran man geglaubt hat, einfach wegbricht.
00:03:55: Wenn man nicht mehr weiß worauf man sich verlassen kann?
00:03:57: wenn einem plötzlich klar wird Nichts ist für immer und trotzdem geht es weiter.
00:04:04: Da kommt ein nächster Tag du stehst wieder auf Und du machst einfach weiter.
00:04:11: Ich weiß noch dass ich damals oft nicht so richtig wusste wohin.
00:04:15: mit mir Mit den Gedanken, mit den Gefühlen.
00:04:17: Klar Da war ich elf oder zwölf Jahre alt.
00:04:20: Es gab diesen riesengroßen Verlust und dann knallte mir auch noch die Pubertät um die Ohren, das war nicht schön!
00:04:28: Aber was soll man tun?
00:04:30: Ich habe also auch damals schon von einem Tag zum anderen gelebt – Schule, Aufgaben, Termine, Kontakte, Freunde, Freizeit, Ablenkung aber auch irgendwie dieses Wissen.
00:04:46: Ich möchte gern was machen, ich muss etwas tun.
00:04:48: Ich muss was erschaffen!
00:04:50: Ich muss all diese Dinge auch das Blöde irgendwo lassen damit es nicht in mir drin bleibt.
00:04:58: und dann habe ich gemalt und ich hab gezeichnet.
00:05:01: Nicht besonders gut denke ich heute aber ich hatte auch nicht so richtig Ehrgeiz richtig gut zu werden Und vermutlich ging es mir auch gar nicht darum gut zu sein sondern ist ging ums weitermachen Farben auf Leinwand, Kohle auf Skizzenblocke irgendwelche Motive auch mal was abstraktes.
00:05:23: Und da war dieser Gedanke ist egal was dabei rauskommt.
00:05:28: mir tut das einfach gut das zu machen weitermachen von einem Werk zum nächsten etwas tun dass meine Brüder nicht getan haben eine Staffelei kaufen eine günstige natürlich.
00:05:41: wir hatten nicht so richtig viel Geld.
00:05:44: Ich wollte, dass das alle ernst nehmen.
00:05:46: Auch ohne den Ehrgeiz, dass ich mal irgendwie richtig gut darin werden könnte, brauchte ich gar nicht!
00:05:52: Ich wollte , dass es alle ernst nimmt und ich wollte vor allem, dass ICH es ernst nehme.
00:05:57: Dass ich mich ernst nehme... Dann habe ich angefangen Geschichten zu schreiben und das ist ja was, was ich bis heute mache.
00:06:06: Ich hab keine Ahnung ob das jetzt besonders gut ist aber ich schreibe immer weiter.
00:06:14: Manchmal mache ich Pausen, ich bin mal blockiert.
00:06:17: Meine Blogs laufen mal besser und mal schlechter.
00:06:20: Es kommt vor dass ich nicht mehr weiß ob ich das wirklich kann mit dem Schreiben oder ob ich nur so tue.
00:06:26: Die Imposterin meldet sich phasenweise immer wieder bei mir Und... Ich mache weiter.
00:06:32: Wenn dich übrigens dieses Thema interessiert mit dem schreiben und der Imposter in und auch wie das mit dem Buch gelaufen ist Und warum ich manchmal zweifle, ob ich schreiben kann.
00:06:44: Dann hör auf jeden Fall auch rein in die Folge neununddreißig.
00:06:47: Ich verlinke sie dir dann auch In den show notes.
00:06:51: Ja überhaupt selbst Zweifel Selbstzweife.
00:06:54: das ist so ein Thema mit dem kenne ich mich aus und zwar mein Leben lang.
00:06:59: Das sieht man vielleicht auch nicht so richtig wenn man von außen drauf schaut auf Mein leben außer natürlich man findet die richtigen Texte, da kann man schon diese Zweifel auch entdecken.
00:07:12: Aber ich habe ja auch noch das was niemand sieht.
00:07:16: also... Ich bin so viel mehr als dieses Online-Ich, diese vielen Blogs und die Social Media Kanäle und die Podcasts.
00:07:23: Also es gibt noch eine Etage drunter sozusagen.
00:07:29: Ich hab mir dann gedacht, naja ich muss ja auch nicht alles breitreden in der Öffentlichkeit.
00:07:34: Aber für mich ist das super, super spannend dass wir trotz dieser Zweifel und ich wette die haben wir alle Dass wir trotzt dieser Zweife immer weiter machen.
00:07:47: Die erste Liebe zum Beispiel mit der hatte ich nicht gerechnet.
00:07:52: Also naja eigentlich habe ich nie mit Liebe gerechnet.
00:07:56: Wie soll man damit rechnen?
00:07:57: Diese Liebe macht doch was sie will.
00:08:01: Wobei, wenn ich jetzt drüber nachdenke vielleicht kann man auch sagen Man kann sich auch für Liebe entscheiden.
00:08:09: Auch übrigens Für die liebe zu sich selbst.
00:08:11: aber das ist vielleicht noch mal ein ausuferndes thema für eine andere folge.
00:08:16: an manchen tagen Kann ich mich nicht besonders gut leiden da zweifel ich vielleicht mehr als gut ist.
00:08:23: Aber dann weiß ich auch wieder dass sind fasen und wer man das gesamtbild sieht Dann bin ich eben doch verdammt weit gekommen, hab halt immer weitergemacht.
00:08:37: Es gibt ja aber auch Sachen wo ich draufschaue von jetzt vielleicht in die Vergangenheit und die sind eben nichts geworden da ist nichts drausgeworden die sind nicht gut gelaufen.
00:08:51: Vielleicht auch Beziehungen die gescheitert sind oder Menschen zu denen ich die Verbindung gekappt habe oder Die Ich Verloren Habe wo Menschen mich gekappt haben, zum Beispiel.
00:09:03: Ich denke auch die sind ein Teil von diesem Weitermachen.
00:09:09: Rückwärts kann man sie dann auch betrachten.
00:09:11: ich kann das negative sehen alles was schief gelaufen ist ich kann aber auch das positive sehen.
00:09:18: mein erster Freund zum beispiel der hat mir beigebracht dass es sich lohnt zu vertrauen.
00:09:24: danke steffan konnte ich vorher nicht.
00:09:27: mein zweiter freund der hat mehr gezeigt Dass ich vielleicht mehr bin, als ich selber sehen konnte.
00:09:35: Und dass ich vielleicht stärker bin, was ich dachte.
00:09:38: Danke Marcel!
00:09:40: Ach ja und übrigens gut, dass ich mich von dir getrennt habe.
00:09:43: das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
00:09:46: Es ist vielleicht manchmal eben beides.
00:09:49: wichtig ist, dass wir die eine Seite nicht vergessen.
00:09:52: Die sind glaube ich genauso wichtig die guten Erinnerung oder die guten Erfahrungen und auch die schlechten.
00:10:00: Bei Freundschaften ist das übrigens genauso.
00:10:02: Ich nehme aus allen etwas mit, vielleicht einen gütigen Kommentar oder eine besonders wertschätzende Art, vielleicht ein Lachen, vielleicht auch Themen die mir nur durch diese Personen über den Weg gelaufen sind.
00:10:18: also ich wäre ja nicht die Anna, die ich heute bin wenn nicht genau diese Menschen ein Stück meineswegs neben mehr gelaufen wären.
00:10:29: Wenn was kaputt geht, wenn wir etwas verlieren oder wir verloren werden, dann können wir natürlich ärgerlich sein.
00:10:36: Wir können verbittert sein und wütend und traurig und verletzt und all das ist völlig okay.
00:10:44: aber da ist auch immer etwas Gutes und ich meine dass jetzt gar nicht verklärt oder mit Blick durch die rosarote Brille.
00:10:52: also wirklich nicht keine toxische positive Psychologie hier oder so.
00:10:58: Nein, nein wirklich nicht.
00:10:59: Es hat immer Gründe wenn etwas nicht weitergeht und diese Gründe sind wahr und sie sind wichtig und es darf gut da sein.
00:11:05: uns kann trauer da sein Und gleichzeitig kann man aber würdigen was da war und dann Du kannst dir vielleicht denken weitermachen.
00:11:19: Manchmal braucht es vielleicht auch besonders viel zeit oder mut oder beides vielleicht auch, um weiter zu gehen.
00:11:28: Manchmal stoßen wir auf Ängste oder irgendwelche Hürden mit denen wir gar nicht gerechnet hatten und wenn wir vielleicht denken Wir sind einfach nicht gut genug Dann ist es echt schwer weiterzumachen.
00:11:43: Ich kenne mich da aus.
00:11:45: Ja wenn irgendwas zu schwer erscheint dann erstammen wir vielleicht.
00:11:50: Und Wenn wir erstmal in diesem Zustand sind dass wir erst mal gar nichts machen können, ja dann wird es natürlich von Tag zu Tag immer schwerer wieder anzufangen.
00:12:01: Also eigentlich nicht wieder anfangen sondern weiterzumachen.
00:12:07: In genau diesen Zuständen schaue ich dann oft in meinen Rucksack rein.
00:12:10: da ist nämlich alles drin alle blöden Erfahrungen alle Situationen in denen ich nicht wusste wohin mit mir aber auch alle wertvolle Momente Alles was gut läuft, das, was ich geschafft habe oder das, dass ich geschaffen habe.
00:12:30: Alle Verbindungen vielleicht auch die ich geschafften habe oder die ich mitgestaltet habe.
00:12:39: und dann ist schon extrem viel Gutes auch in meinem Rucksack.
00:12:43: der ist auch schwer aber da sind auch viele gute Sachen drin.
00:12:48: Und auch da denke ich immer, das ist so krass wie schwer die Rucksäcke von manchen Menschen sind und wie sie trotzdem so viel Leichtigkeit dabei haben.
00:13:01: Ich mach den mal auf für dich meinen Rucksack!
00:13:03: Da sind viele gute Dinge drin.
00:13:05: Das zum Beispiel meine Sturrheit – ich finde, dass es eine sehr, sehr gute Eigenschaft ist.
00:13:12: Mein Optimismus auch.
00:13:14: Ich sehe das positive an manchen Tagen nicht aber an den allermeisten Tagen eben schon.
00:13:20: Dann ist da so eine Leichtigkeit, mit der ich Dinge verstehe und mit der Ich Dinge auch einordnen kann und für mich in die richtige Reihenfolge bringen kann – dann natürlich das Schreiben und die Geschichten, mein Netzwerk, meine Kreativität, meine Willenskraft, meinen Talent vielleicht kann ich es so sagen?
00:13:40: Mein Talent für Planung und für Ordnung und auch, dass ich genau hinschaue.
00:13:47: Dass sich Dinge hinterfrage.
00:13:50: Und ich vermute, dass das alles auch mir hilft zum Beispiel in diesem Podcast ein paar gute Gedanken in die Welt zu bringen.
00:13:59: Ich glaube, das ist das Entscheidende – die Stärken rauszukramen aus dem Rucksack und auch die Erfahrungen herauszukrammen, in denen wir weitergemacht haben und in denen es funktioniert hat.
00:14:11: Also diese Situation, die wir überlebt haben, in den wir mutig waren Und die dann auch belohnt wurden.
00:14:20: Vielleicht weißt du es ja, in meinem Leben gab's auch so ein paar heikle Situationen und das ging dann aber trotzdem weiter.
00:14:29: Ich hatte zum Beispiel als ich knapp zwanzig war am Anfang meines Studiums einen schweren Unfall.
00:14:34: Man wusste nicht so genau.
00:14:35: überlebt sie das?
00:14:37: bleiben da Schäden zurück?
00:14:38: wird sie weiter studieren können?
00:14:41: Es ist gut gegangen und ich habe weiter gemacht.
00:14:45: Jetzt bin ich vierzig und ich übe mich seit zwanzig Jahren daran, diese ja eigentlich diese zweite Chance zu nutzen.
00:14:54: Es gibt Tage da gelingt mir das gut!
00:14:58: Und dann gibt es Tage die einfach völlig in die Hose gehen wo ich schlechte Laune habe, wo alles schiefläuft und Ich will diese Tage am liebsten in die Tonne kloppen nicht mehr drüber nachdenken.
00:15:12: Was bleibt denn aber von diesen Tagen?
00:15:14: Und was bleibt uns anderes übrig, als weiterzumachen?
00:15:19: Mit dem Blick aufs große Ganze und mit der Gewissheit dass es auch wieder anders wird.
00:15:25: Weil es sind nur Phasen!
00:15:26: Es sind nur Tage!
00:15:28: Der nächste Tag kann schon wieder anders aussehen.
00:15:31: und ich sag mir ja immer wenn ein Tag so richtig scheiße gelaufen ist... ...es is ok, mach's morgen einfach besser.
00:15:39: Wege sind eben selten gerade, da kann man nichts machen und wir können auch nicht immer nur gute Laune haben oder gut drauf sein oder Erfolgserlebnisse haben.
00:15:51: Ich denke die Frage ist was am Ende wirklich wichtig ist?
00:15:58: Und ich denke im Grunde es ist ganz einfach!
00:16:01: Das Wertvollste das ich habe sind die Menschen in meinem Leben und allen voran natürlich Junior.
00:16:08: Junior danke dass du da bist.
00:16:10: schön dass du dabeist.
00:16:12: Es gibt aber auch ganz viele andere Menschen, die seit Jahren mit mir unterwegs sind und denen ich immer wieder begegne.
00:16:18: Die mich unterstützen, die mich aber auch fordern und die mich anregen weiterzugehen.
00:16:23: Es ist geben und nehmen.
00:16:26: Mit manchen von denen bin ich seit dem Studium befreundet.
00:16:29: Mit anderen habe ich zusammengearbeitet.
00:16:32: Wieder andere kenne ich nur online.
00:16:34: Und ein paar kannte ich erst nur aus der Ferne – also über Text, übers Internet, über Telefonen, über Videometings.
00:16:41: Und dann habe ich sie getroffen und habe jetzt noch eine Perspektive mehr auf diese Menschen, auch auf diese Verbindung.
00:16:50: Nicht alle Verbindungen lassen sich halten – auch bei mir ist das so, wir gehen welche verloren, es geht auseinander, Menschen entwickeln sich auseinander.
00:16:59: Aber ich glaube, ich hab Glück mit meinem Netzwerk!
00:17:03: Und weil das so ist kann ich auch immer weitergehen.
00:17:08: Manchmal weiß ich nicht was kommt oder ich fühle mich mal schwach, ich fühl mich müde... Traurig.
00:17:15: Und dann zu wissen, dass ich nicht nur meine eigenen Stärken im Rucksack habe sondern auch viele tolle Menschen, Menschen die mich mögen und denen es wichtig ist das es mir gut geht Das ist dann schon so ein bisschen wie frische Sohlen unter den Schuhen.
00:17:31: Gemeinsam läuft es sich einfach besser.
00:17:36: Schicksalshaft ist das vielleicht auch.
00:17:39: Es ist jetzt eben der zwölfte Juni.
00:17:41: Ich bin jetzt offiziell alt sagt zumindest Junior.
00:17:45: Er sagt, mit vierzig ist man eben alt.
00:17:49: An alle da draußen, die ihr vierzig oder älter seid ... Das müssen wir glaub ich akzeptieren diese Sicht eines fast zwölfjährigen.
00:17:57: Also als ich zwölfer dachte auch, man wäre mit dreißig alt.
00:18:01: also Ich nehme Junior das nicht übeln, nimm du es ihm bitte auch nicht übeln.
00:18:06: Bis hierher habe ich einfach immer weitergemacht.
00:18:11: Mal braucht dich mehr Mut und mal weniger.
00:18:14: Aber letztlich kann ich verkünden, ich habe mein Bestes gegeben.
00:18:19: Vielleicht wäre manchmal mehr drin gewesen aber vielleicht auch nicht!
00:18:24: Ich kann nur zurückschauen.
00:18:26: man kann ja Dinge immer nur in der Rückschau betrachten.
00:18:30: Ich kann mir ein paar gute Dinge in meinen Rucksack packen mich dann umdrehen und dann einfach weitermachen.
00:18:38: Und so mache ich das auch mit diesem Projekt hier.
00:18:40: Manchmal fällt es mir leicht, manchmal ist es anstrengend aber ich weiß dass ihr zuhört und dass ihr euch das ein oder andere mitnehmt für euren Rucksack... ...und die weitere Reise!
00:18:53: Wenn du Lust hast auf Verbindung dann schreib mir auf jeden Fall wie gehabt an.
00:18:59: verbindung at Anakoschinski.de.
00:19:02: Du kannst mir Feedback da lassen, du kannst aber auch einfach sagen, hey ich habe eine Idee.
00:19:07: Ich hab Bock auf den Podcast!
00:19:09: Ich möchte auch mal meine Geschichte erzählen und dann können wir drüber sprechen wie wir das am besten angehen.
00:19:16: Like, Teile, kommentiere diesen Podcast auch?
00:19:20: Das ist wichtig weil dann weiß ich dass ich hier weiterhin auf einem guten Weg bin und dass sich auf jeden Fall weiter machen sollte.
00:19:29: dieser podcast ist und bleibt werbefrei.
00:19:34: Wenn du den Podcast unterstützen willst, dann nutz gern meine virtuelle Kaffekasse.
00:19:40: Du kannst spenden und ja hier zum Beispiel das Hosting mitfinanzieren – das ist nicht ohne!
00:19:45: Und es ist übrigens doppelt cool diese Spende weil wenn du das machst, dann regnet es für mich Herzchen, Applaus und kleine Kaffeetassen.
00:19:55: also ich liebe ja diese Kaffee-Mittapfer einfach.
00:20:00: Und weiter geht es hier in zwei Wochen, da spreche ich mit Matthias.
00:20:04: und ja wir sprechen darüber wie sich unsere Kommunikationsformen unserer Aufmerksamkeit und auch wie sich Verbindlichkeit verändern.
00:20:15: Und zwar durch diese ständige Erreichbarkeit, in der wir sind.
00:20:18: Wir wollen diskutieren was das für unsere Verbindung bedeutet unsere Verbindung zu uns selber vielleicht auch und auch unsere Verbindungen zur anderen, unsere Kommunikation mit anderen.
00:20:29: Weil wir sind uns sicher diese Fülle an Informationen und auch an Kommunikationsangeboten die kann überfordern und sie kann ablenken.
00:20:38: Und daher versuchen wir die Perspektive ein bisschen zu ändern und wir suchen nach den verbindenden Elementen also nach dem was wirklich wichtig ist.
00:20:48: Bis dahin macht einfach weiter.
00:20:51: Achtet natürlich darauf, welche Schätze in euren Rucksäcken sind.
00:20:55: Vielleicht sind da nämlich welche die ihr gar nicht mehr angeschaut habt seit Ewigkeiten oder die ihr ganz vergessen habt und manchmal überrascht es mich selber was in meinem so alles wertvolles drin ist.
00:21:07: Macht schön bis in zwei Wochen!
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