075 Von kleinen Experimenten, Kreativität und großen Erkenntnissen

Shownotes

Diese Folge wurde am 07. Juli 2026 aufgenommen.

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In einer maximal unsicheren Welt brauchen wir neue Wege, um uns weiterzuentwickeln. Anstatt nun einfach loszupreschen, kann man sich einen wissenschaftlichen Rahmen bauen - mit den "Tiny experiments", den kleinen Experimenten, nach Anne-Laure Le Cunff. Isabell Schäfer über Experimente, Neugier und Aha-Erlebnisse in der neuen Folge vom Verbindung schaffen - Podcast.

Den Podcast unterstützen: https://ko-fi.com/annakoschinski

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➡ Hat Isabell schon als Kind experimentiert?
➡ Über die Zusammenhänge zwischen Kreativität, Neugier, Modedesign und Gestaltung.
➡ Kindliches Experimentieren vs. wissenschaftliches Experimentieren.
Anne-Laure Le Cunff: "Tiny Experiments: Mit kleinen Schritten zum Erfolg" (deutsche Ausgabe, Link zu Thalia).
➡ Wenn Weitermachen nicht mehr geht.
➡ Erweckungsmomente: Brauchen wir einen Knall, um zu schauen, was wir wirklich wollen?
➡ "Was wäre wenn ich in diesem Jahr anders arbeite?" Wie Isabell zu ihrer Idee kam, mit den Tiny experiments durchs Jahr 2026 zu gehen.
➡ Isabells erstes Experiment: Erstmal aufräumen. Luft machen. Klarheit schaffen.
Martin Gaedt: Smart Arbeiten mit der Delete-Strategie.
➡ Schreiben als Experiment: 28 Tage Content und welche Erkenntnisse darin liegen.
➡ Interviews führen, um Klarheit zu schaffen über Themen und Zielgruppe.
➡ Die kleinen Experimente als Struktur: Hypothesen bilden.
➡ Der Rahmen: Wie komme ich an eine valide Datenbasis?
➡ Dafür muss immer Raum da sein: Änderungen und Anpassungen.
➡ Dranbleiben und die kleinen Erfolge erkennen.
➡ Warum in den Schwierigkeiten und Hängern während eines Experiments oft die größten Erkenntnisse liegen.
➡ Neues ausprobieren: Der Rahmen als Richtlinie, nicht der ausgearbeitete Plan.
➡ Einheiten: Man kann auch jeden Tag eine Minute experimentieren.
➡ Den Blick weiten: Veränderungen über längere Zeiträume beobachten.
➡ Neugier und Spaß als verbindende Elemente zum Experimentieren.
➡ Perfektionismus beim Experimentieren?
➡ Das 3-Minuten-Experiment.
➡ Beruflich? Persönlich? Die Bandbreite der Experimentierfreude.

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Isabell im Web:

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Transkript anzeigen

00:00:03: Starke, nachhaltige Verbindungen.

00:00:06: Wie geht das eigentlich?

00:00:08: Wie machen wir das

00:00:10: und wann?

00:00:12: Was tut uns gut?

00:00:16: Diesen Fragen geht der Verbindungsschatten-Podcast

00:00:19: nach mit Denken

00:00:21: und Mitfühlen ausdrücklich erlaubt.

00:00:30: Keine Ziele aber Experimente!

00:00:33: Diese Frage hat mein heutiger Gast im Januar schon auf LinkedIn gepostet.

00:00:38: Eine Ankündigung in diesem Jahr, also ... Nicht so mit klassischen Unternehmenszielen zu arbeiten.

00:00:44: Sondern mit monatlichen kleinen Experimenten die alle irgendwie auf die Beantwortung... Moment nicht.

00:00:51: vielleicht nicht auf die beantwortung aber vielleicht auf die Annäherung einer Beantwortungen einer übergeordneten Frage abzielen.

00:00:58: Also eine was wäre wenn bla bla bla XYZ?

00:01:02: Was wäre dann?

00:01:04: Ich selber, ich bin ja generell gar nicht so gut darin, Ziele zu definieren.

00:01:08: Meine Selbständigkeit verläuft irgendwie auch überhaupt nicht nach einem Plan.

00:01:12: Da habe ich schon viel rumprobiert und dann hab' ich mich gefragt wie nicht eigentlich überhaupt der Typ dafür für Ziele?

00:01:18: kann ich das?

00:01:19: Und im Gegenzug dazu experimentiere ich gerne mit neuen Ideen, mit Strukturen, mit Methoden, was mir so über den Weg gelaufen ist.

00:01:29: Das Thema hat mich sofort abgeholt.

00:01:32: Und jetzt zur Autorin, also die AutorIn dieses Zitats und die Initiatoren dieses Experiments dieser Experimente ist Isabel Schäfer und sie ist auch heute hier um mit mir diese Folge zu gestalten.

00:01:45: Wir wollen jetzt mal gucken wo landen wir?

00:01:47: Wir wollen sprechen über diesen Ansatz über die Experimence natürlich.

00:01:50: und über die Neugier Hallo Isabel Schön dass du heute hier bist.

00:01:55: Hallo Anna ich freue mich riesig heute hier zu sein.

00:02:00: Ich denke, wir können sofort reinstarten in diese Folge.

00:02:03: Es ist ... ich vermute auch, dass viele sich denken, ja, kleine Experimente.

00:02:08: Wir gucken einfach mal wie wir da hinkommen.

00:02:11: Kannst du dich erinnern so in deiner Lebensgeschichte sehr früh?

00:02:16: Hast du schon als Kind experimentiert?

00:02:18: Nein, tatsächlich nicht.

00:02:20: Also ich war von Anfang an kreativ.

00:02:22: Ich wusste mit zwölf habe ich sämtliche Modezeichnungen gemacht, wusste ich will mal Mode Design studieren bis sich rausgefunden hab das war dazu eine Schneiderlehre.

00:02:30: machen muss dann der Plan vom Tisch.

00:02:34: dafür bin ich dabei geblieben und habe letztendlich Kommunikationsdesign studiert.

00:02:39: Also ich wusste, dass ich was Kreatives machen möchte.

00:02:42: Aber Experimente höchstens aus dem Mickey Mouse-Heft oder sonstige Themen aber nicht im wissenschaftlichen Sinn?

00:02:51: Das ist total lustig!

00:02:52: Weil genau daran musste ich nämlich denken an diese Übshefte und die Mickey Mouse Hefte wo man immer so aufgerufen wurde macht doch das mal mit einem Wasserglas oder mit nem Strohhalm oder mit einem... Was weiß ich?

00:03:05: Und dann habe ich drüber nachgedacht.

00:03:07: also So was habe ich total gerne gemacht mit Wasser, mit Krepppapier.

00:03:12: Wenn man nämlich Krepp-Papier in den Wasserspark färbt sich das und dann kann man da noch etwas machen.

00:03:17: Also solche Sachen hab ich total gern gemacht oder mit Kreide.

00:03:20: Ich finde, da gibt es sich die Kreativität irgendwie auch mit den Experimenten.

00:03:25: die Hand im Kindesalter.

00:03:27: Dafür braucht man gar nicht so den Chemiebaukasten sondern einfach mal gucken, was passiert wenn... ...ich alle Farben zusammen mische zum Beispiel!

00:03:36: Es wird braun Ist nicht so schön.

00:03:38: Aber naja, du hast dich dazu entschieden deinen Gestaltung zu studieren?

00:03:43: Kommunikationsdesign.

00:03:44: und du sagst es war schon irgendwie dann klar nachdem das mit dem Schneider-Lehrer durchfahre.

00:03:51: Genau ich glaube was du gerade erzählst.

00:03:52: also da finde ich mich sehr drin wieder.

00:03:54: Ich glaube es war einfach die Neugierde und dieses Ausprobieren und Kreativsein.

00:03:58: das ging für mich Hand in Hand Als ich über das Konzept der Tiny Experiments, also der Experimente gestolpert bin im vorletzten Jahr jetzt glaube ich schon.

00:04:10: Das ist ein Ansatz von Anne-Laure LeConf die auch einen Buch dazu veröffentlicht hat.

00:04:16: Da fand ich es total spannend dass sie ja quasi Neurowissenschaftlerin ist und das wissenschaftliche Experimentieren quasi auf ihre Arbeitsweise angewendet hat, also nicht im Hochschulkontext sondern auf das eigene Leben, auf das Ausprobieren, experimentieren mit Neugierde einfach rein starten.

00:04:37: Und das hat mich total fasziniert!

00:04:39: Du hast schon recht letztendlich schließt sich der Kreis zwischen Kreativität und Experimentier.

00:04:45: Aber so diese... Wissenschaftliche Sicht darauf, die hatte ich bis zu dem Zeitpunkt eigentlich überhaupt nicht.

00:04:53: Weil ich so mit diesem wissenschaftlichen sehr strukturierten, sehr analytischen Arbeiten dachte ich, bis dato nichts anfangen kann.

00:05:03: Das ist ja eine total spannende Geschichte von der Endlorde Kampf hat so ein JetZ-Leben geführt.

00:05:11: So ein völlig wahnsinniges, schnelles Karriereleiter hochleben bei Google gearbeitet, Fokus auf die Karrieren.

00:05:20: und dann schreibt sie im Vorwort zu dem Buch auch – wir können das auch noch verlinken in den Show Notes falls ihr das lesen wollt über die kleinen Experimente, die Tiny Experiments.

00:05:30: In dem Vorwort schreibt Sie dann, sie hatte eine Art Erweckungserlebnis nach Winn-Jalom, den kennt ja vielleicht auch der ein oder andere, der sich so gerne an diesen psychotherapeutischen Themen in seinen Romanen abarbeitet.

00:05:44: Kann man ganz gut lesen.

00:05:45: also wer da Bock drauf hat, lest mal rein!

00:05:48: Also sie hatte einen Blutgerinsel im Arm glaube ich?

00:05:53: Und das drohte jetzt in die Lunge zu wandern.

00:05:55: Das ist immer blöd, weil so eine Lungenembolie ... Da kann man schnell dran sterben!

00:05:59: Die hat dann aber nicht sofort gesagt, ich höre aufzuarbeiten.

00:06:02: Sondern erst mal, ich muss hier noch meine Aufgaben fertig machen.

00:06:06: Ich brauche irgendwie noch ein bisschen Zeit und dann später lasse ich das machen.

00:06:12: Dann kam bei der Moment, wo sie sich überlegt hat im Krankenhaus dann ... Moment mal war das jetzt irgendwie... Was mache ich hier eigentlich?

00:06:22: Also so ein totaler Stopper im Leben.

00:06:25: Jetzt haben wir sowas ja nicht, aber trotzdem habe ich gedacht krass, dass es so ein heftiges Erlebnis braucht.

00:06:32: und damit die sich überlegt hat was will ich denn jetzt eigentlich?

00:06:37: Wir sind kreative Leute, wir arbeiten du ja auch, ich ja auch Und trotzdem ist da irgendwie so ein Ich hab hier etwas verloren oder ich möchte gerne etwas wiederfinden.

00:06:48: Vielleicht können wir da so rein starten, was diese Experimente vielleicht machen können mit so einem Leben?

00:06:54: Hattest du auch ein durchgetaktetes

00:06:55: Leben?".

00:06:57: Also ich glaube nicht in ihr Sinne dass ich jetzt überlegen musste wie eine OP im Terminplan passt das überhaupt nicht!

00:07:06: Also das fand ich schon sehr heftig und so beschreibt sie es ja auch.

00:07:10: Für Sie war das wirklich ein Erlebnis, wo Sie erst mal dachten, oh shit was machst du hier eigentlich?

00:07:16: Wo sie selber erkannt hat... Ich weiß gar nicht, ob es ein Erweckungserlebnis braucht oder bei mir gab.

00:07:23: Was ich spannend fand ist, dass sie sich überlegt hat was will ich denn machen?

00:07:27: Sie ist ja dann aus ihrem Karriereumfeld bei Google ausgestiegen und hat festgestellt hey ich hätte Lust wirklich Neuro-Wissenschaft zu studieren.

00:07:37: Ist ihre Neugierde quasi gefolgt.

00:07:39: also das sehe ich eher parallelen Und hat sich zum Ziel genommen alles was sie da lernt öffentlich zu teilen.

00:07:46: Also war ja so dieses öffentliche Teil öffentliches Lernen und hat dann ja ihre Challenge oder hat es für sich eine Challenge gesetzt, nämlich in hundert Tagen, hundert Blockartikel zu schreiben.

00:07:59: Und so im Nachgang hat sie dann gemerkt eigentlich war das mein erstes Experiment.

00:08:05: Was ich da so schön finde ist... Ich glaube nach diesem Erlebnis im Gankenhaus Hat sie einfach einen Gang runtergeschalten und hat guckt, wo sie es hindreibt.

00:08:13: Sie hatte nie geplant... Also sie hat jetzt für die Hörerinnen nicht wissen eine große Community, wo sich Gleichgesinnte einfach versammelt.

00:08:22: Ich glaube das war nie ihr Plan sondern sie hat sich dann einfach vorangetastet, war neugierig Und das ist schon was, was ich wieder erkenne.

00:08:29: also Das sind wir auch wieder beim Experimentieren.

00:08:32: Keine starren Pläne, keine Ziele setzen sondern sich einfach mal treiben lassen von dem was man denkt dass die richtige Richtung ist und wo an die Neugierde hinzieht.

00:08:41: Genau.

00:08:42: also ich denke auch das da irgendwie so ein Loch entstand.

00:08:46: Also hat dann einfach gekündigt sie wusste noch nicht so genau was mache ich Und hat dann geguckt was passiert hier und hat Dann also so schreibt Sie das auch sie hat ihre neugehe widergefunden.

00:08:56: So also worauf habe Ich eigentlich Bock?

00:08:58: und dann eben die neuere wissenschaften.

00:09:00: Und sie fragt sich dann, was für ein Experiment könnte ich machen?

00:09:04: Dass mich erfüllt egal wie das Ergebnis ist.

00:09:07: So diesen Satz musste ich mir hier aufschreiben weil ich dachte ja genau was könnte ich eigentlich machen einfach um es zu machen.

00:09:15: also und alleine das tun das tut schon etwas für mich ohne dass ich sage Es muss aber so oder so oder enden oder so da so muss es werden.

00:09:24: Also diesen Gedanken fand ich super super spannend.

00:09:30: Ist es bei dir wirklich auch so offen oder gibt es da noch so ein verkapptes verstecktes Ziel dahinter, was du hier im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig machst?

00:09:37: So ganz detailliert hast du's ja nicht beschrieben.

00:09:40: Da wissen wir nicht das ist wie eine Blackbox.

00:09:42: vielleicht erfahren wir es Anfang zwanzzig, sieben und zwanziger oder sowas worauf genau du abzielst oder was.

00:09:48: deine große Frage ist.

00:09:50: aber gibt es so etwas... Ja ich würde schon ganz gerne dass das und das passiert.

00:09:57: Ich glaub, weniger.

00:09:58: Also das Experiment oder nach dem Experimentierzyklus von Enlore geht's ja darum erst mal zu beobachten.

00:10:04: also was passiert gerade um mich rum?

00:10:08: wo stehst du grad?

00:10:09: Was sind die Themen?

00:10:10: Was macht dir Spaß?

00:10:11: Wo lernst du gern?

00:10:13: Was nervt dich auch?

00:10:15: und der Jahresanfang war natürlich ein guter Anlass um zurückzuschauen und da war für mich einfach Ja, ein guter Zeitpunkt um zurückzuschauen.

00:10:24: Es waren viele Termine es war viel Vorbereitung Nachbereitungen Einiges an Reisen.

00:10:31: Da ist öfters auch mal die eigene Energie auf der Strecke geblieben.

00:10:35: Auf der anderen Seite War KI natürlich letztes Jahr auch einen Riesen-Hype.

00:10:40: Das heißt für mich natürlich auch die Fragezeichen wie verändert sich meine Arbeit oder Die Welt der Kunden durch KI, auch die wirtschaftliche Lage spielte natürlich eine Rolle.

00:10:51: Meine Kunden sind Wirtschaftsunternehmen in erster Linie und von dem her waren bei mir natürlich mehr Fragezeichen vorhanden als alles andere Und deswegen habe ich mir mit etwas wäre wenn Frage eigentlich einfach eine alternative aufgemalt.

00:11:07: also was wäre wenn Ich das nicht so mache wie letztes Jahr sondern eben Alternativen für mich entdeck, Möglichkeiten auslohte.

00:11:16: Weil ich mir auch relativ schwer getan habe zu sagen okay in der sechsundzwanzig möchte hier und da stehen.

00:11:23: Ich kann es ja dann Umsatzziele koppeln.

00:11:25: Ich kannst nicht an eine Kundenzahl oder sonstige Dinge koppelten die man eben gern hernimmt für Ziele sondern ist war für mich wirklich wie kann ich denn weiterhin beobachten was alles um mich rum passiert?

00:11:39: und dabei die richtigen Möglichkeiten für mich entdecken.

00:11:42: Das war eigentlich letztendlich der Anlass

00:11:45: dafür.".

00:11:47: Und vielleicht können wir es auch so ein bisschen konkreter machen?

00:11:50: Du hast ja jetzt schon die ersten drei Monate reflektiert auf dem Block, was hast du ganz konkret gemacht?

00:11:58: Also im Januar hast du erst mal gesagt ich brauche Luft!

00:12:04: Genau!

00:12:05: Es klingt profan, aber ich hatte tatsächlich Anfang Januar mit meinem Kollegen Tobias Leisgang einen Workshop.

00:12:13: Nämlich auf Basis der Delegstrategie von Martin Gäth, der in seinem Buch einfach schreit wie sollen denn Firmen Innovationen hervorbringen wenn sie eigentlich völlig überlastet sind?

00:12:26: und auch jeden den ich letztes Jahr so erlebt habe?

00:12:29: Das sah der Kalender wie Tetris aus.

00:12:32: Jeder hat geklagt, es ist einfach zu viel zu viel Druck, zu viele Meetings von allem.

00:12:38: Den Gedanken fand ich total spannend und er hat gemeint okay was kannst du denn löschen?

00:12:43: Also im Unternehmen auch, was können wir denn lösen?

00:12:47: Alte Gewohnheiten, Dinge an denen wir festhalten die uns eigentlich hindern an neuem natürlich auch sämtliche Daten, Aktenordner.

00:12:57: also von bis Den Gedanken fand ich total spannend und habe gesagt, na gut.

00:13:02: Wie könnte ich das neue Jahr besser anfangen?

00:13:04: Vor allem wenn ich neue Möglichkeiten für mich entdecken möchte anstatt erst mal Raum zu schaffen.

00:13:09: Also hab' ich gesagt Ich lösche jeden Tag Egal ob es Daten auf dem Rechner sind Auf meinem iPhone wo ich die Workshops fotografisch begleite Ob dass all die Gewohnheiten Anfragen sind Die nicht zu mir passen oder sonstige Dinge.

00:13:26: Das heißt ich hab gelöscht Gelöscht Und natürlich geht's, so wie du beschrieben hast in erster Linie um Raum schaffen.

00:13:34: Aber eigentlich hat es was losgetreten mit dem ich nicht gerechnet habe nämlich mit dem Loslassen also wirklich zu gucken was trägt eigentlich noch und was lasse ich los?

00:13:45: Das war eine schöne Begleiterscheinung des Januarexperiments und glaube ich hat auch den Boden geebnet für alles andere was dann in dem Jahr kam.

00:13:55: Ich fand das so spannend, als ich davon gelesen habe.

00:13:59: Weil ich musste sofort denken, wow!

00:14:01: So was hast du auch mal gemacht?

00:14:03: Und ich hab das sogar als ein mini kleines ... ja, ein Community-Projekt gemacht zusammen mit Berte Peters und wir haben die weniger Challenge gemacht.

00:14:15: also es war gar nicht so sehr eine Challenge glaube ich sondern eher auch ein Experiment.

00:14:19: aber Challenge zieht halt so und dann haben wir geschaut ob wir Menschen finden, die zusammen mit uns weniger machen wollen.

00:14:27: Wir haben das auch in einem Januar gemacht, einfach weil es so gut passt und wir haben uns dann verschiedene Sachen angeschaut.

00:14:35: ich habe vor allem auf das Schreiben geschaut und auch auf welche Projekte sind denn überhaupt da?

00:14:41: Einfach eine Bestandsaufnahme zu machen und dann aber auch zu üben, zu entscheiden welche können vielleicht weg?

00:14:48: also welchen sind wirklich die, die mich erfüllen wo ich Bock drauf habe und welche laufen einfach nur immer mit was schon so war?

00:14:55: also weil es immer so war.

00:14:56: Und da einmal draufzuschauen, dann eben auch die Wohnung.

00:15:00: Also die Birte Peters ist Expertin für Minimalismus und hat dann eben angeleitet wie kann ich es mir einfacher machen?

00:15:07: Auch wirklich Dinge wegzuwerfen so und mir nicht ständig Gedanken zu machen oh Gott!

00:15:12: Ich fülle hier die Mülltonne und die Sachen sind doch noch gut.

00:15:15: also da gibt es ja super viele Gedanken im Hintergrund Und das war ein total spannender Monat.

00:15:21: Als ich dein Blogartikel gelesen habe, hab ich gedacht Krass, ich hab das auch schon gemacht dieses Experiment.

00:15:28: Ich wusste nur nicht was es für einen coolen Titel haben könnte.

00:15:34: und dann klar da treffen wir uns.

00:15:37: im Februar hast du ja mit mir gemeinsam experimentiert.

00:15:40: Du hast nämlich teilgenommen an achtundzwanzig Tage Content.

00:15:44: Das ist ja ein Experiment!

00:15:46: Ich frage ihr auch Was wäre wenn du schaffst jeden Tag ein ganz kleines bisschen zu schreiben?

00:15:54: einen Text fabrizierst oder so und zu viel Wörter schreibst, oder... Und wie könnte dann eine Schreibroutine sich etablieren?

00:16:04: Wie könnte sie sich entwickeln.

00:16:06: Das ist ja das Experiment!

00:16:07: Du hast gesagt, geil, Experiment ich mache mit.

00:16:11: Magst du uns da auch ein bisschen mitnehmen was du für... Was du für Learnings daraus gezogen hast?

00:16:18: Aus dem Schreiben-Experiment?

00:16:21: Boah, eigentlich ganz, ganz viele.

00:16:23: Ich glaube die fallen mir jetzt gar nicht alle ein!

00:16:25: Also Spannend fand ich es erst mal... das machen einfach also nicht nachdenken sondern das Ziel ist einfach nur diese Schreiben egal was rauskommt ob da tatsächlich einen Blockartikel oder ein Post oder irgendwas entsteht aber einfach dieses täglich schreiben.

00:16:41: Das, was mich am meisten fasziniert hat ist, dass es mich eigentlich beim Denken unterstützt hat.

00:16:46: Also vorher die ganze Arbeit reinzustecken... Was will ich denn eigentlich sagen?

00:16:51: Um welchen Punkt geht's denn hier eigentlich?

00:16:55: Und ich wäre an, du hast ja gemerkt.

00:16:57: Da bei mir immer die Synapsen durchknallen wenn ich bei einem Thema bin und schon wieder beim nächsten und beim nächsten landet werden die Themen bei mir sehr komplex.

00:17:06: was hinterlich ist einen stringenden Artikel der in sich geschlossen ist zu schreiben, deswegen das war so meine Herausforderung.

00:17:16: Einfach kleiner zu denken und für mich festzustellen ne, da hängen so viele Themen dran, schneit klein um.

00:17:23: was geht es wirklich?

00:17:24: Damit fängst du an dann nimmst du den nächsten Punkt.

00:17:28: Ja, das waren so die zwei hauptsächlichen Dinge, die mir jetzt gerade einfallen.

00:17:31: Aber es war eine total spannende Reise von erst mal Vollblockade beim Versuch einen Artikel fertig zu kriegen bis hin zu... ja also schreiben läuft aber genau was jetzt?

00:17:49: Also wir waren total spannenden dreißig Tage.

00:17:51: und die achter Bahnfahrt die kannst du glaube ich bestätigen

00:17:55: Du bist ja nicht die Einzige.

00:17:57: Nein!

00:17:59: Es gibt ja massenweise Leute, die dieses Programm schon gemacht haben.

00:18:03: Ich habe das ja jetzt... Also seit dem Jahr zwei Tausend Achtzehn mache ich das jedes Jahr einmal und das ist bei so vielen so dass sie sich unfassbar große Ziele erst mal setzen.

00:18:14: dann komme ich und sagen nein komm wir schlagen noch mal drauf mach's bitte klein weil es einfach nicht durch zu halten ist Aber dann eben zu spüren, okay nach sieben Tagen kann man schon mal was sagen.

00:18:26: So wie ging es mir denn jetzt eigentlich damit?

00:18:29: Darauf jetzt doch irgendwie auch eine Priorität zu setzen?

00:18:32: ja ich beschäftige mich jetzt damit.

00:18:34: Ja ich reflektiere das auch nochmal.

00:18:36: Ich gucke noch einmal na wie ist es jetzt eigentlich mit dem Schreiben?

00:18:39: oder was möchte ich jetzt verändern?

00:18:41: und... Nach der Hälfte sind die meisten schon so, krass.

00:18:45: Es ist doch ganz schön viel was sich verändert auch wenn es überhaupt nicht so ist wie ich's mir vorgestellt habe.

00:18:50: Genau!

00:18:52: Das mit den Experimenten eben und... Ich selber hab ja auch schon also ich hab immer wieder mitgemacht Und ich hab schon die verschiedensten Ziele mir gesetzt einfach weil ich auch erzählen können möchte Was passieren kann.

00:19:07: Also ich hatte auch schon das Experiment, ich möchte jeden Tag einen Artikel schreiben.

00:19:10: Oh, okay.

00:19:12: Aber hast du nicht einen zehn Minuten Block gemacht?

00:19:14: Richtig!

00:19:15: Ich habe die zehn Minuten Blocks geschrieben wobei auch da selbst wenn ich es im Editor schreibe mit vorher nachdenken.

00:19:22: also man muss schon vorher nach denken sonst ergibt das keinen Sinn mit den zehn Minuten.

00:19:26: so man muss sich schon vorher klar machen wo bin ich hier?

00:19:28: gerade dann schreibst du zehn Minuten und dann drückste auf dem auf den Knopf sozusagen und dann musste aber doch noch mal auf den Titel zumindest gucken irgendwie noch auf, vielleicht wird es ein Bild haben oder oder oder.

00:19:41: das heißt du kommst schon auf eine halbe Stunde für so einen Artikel und den unterzubringen während du so'n Programm moderierst.

00:19:52: Es ist nicht so einfach.

00:19:55: also ich habe vierzehn geschafft und das fand die schon ziemlich ziemlich gut.

00:19:59: aber auch dass ist so ein Learning.

00:20:02: Es braucht seine Zeit und manchmal sind Ziele oder Ideen, das ist irgendwie das was ich hier tun möchte.

00:20:12: Vielleicht sind die auch einfach nicht machbar und nicht realisierbar?

00:20:16: Genau!

00:20:17: Aber dass mit dem Schreiben wie du sagst wir schreiben und lernen dadurch auch noch mal anders zu denken glaube ich.

00:20:24: also ich glaube Luhmann hat das gesagt ohne zu schreiben kann man nicht denken jedenfalls nicht in logischer Anschlussfähiger Weise Und ich glaube das ist so, also nochmal anders zu formulieren und nochmal anders auf die Themen zu gucken.

00:20:37: Das kann schreiben machen und wenn wir das regelmäßig machen dann übt es natürlich ja

00:20:43: und auch überhaupt seine Gedanken zu entwickeln beim Schreiben.

00:20:47: Also ich weiß, er wäre wirkenbieles Verfechterin vom Sprechdenken.

00:20:50: Sie sagen laut Aussprechen davor um sich dann denken bei mir ist es tatsächlich eher beim Schrauben so also dass ich dann angefangen habe zu schreiben und dann kam mich so an den eigentlichen Kern Dann hab' ich's wieder umgeworfen und du merkst was da eigentlich drin steckt.

00:21:05: So und das tatsächlich zu üben merke schon nochmal wie viel oder was für andere Gedanken entstehen.

00:21:12: Und ich fand es auch so wichtig, weil wir glaube ich ohne nachzudenken ganz viel Meinung von anderen übernehmen.

00:21:19: Also wir lesen was ist, inspiriert uns und wir geben so weiter.

00:21:22: aber darüber nachzedenken warum wir es spannend finden?

00:21:26: Was das mit uns zu tun hat mit unserem Thema und dann nochmal etwas Eigenes draus machen und für sich was zu formen.

00:21:33: Das war so für mich was ganz ganz wertvolles was da drin steckt.

00:21:38: Und bei mir ist es immer so, dass ich lernen muss diesen Verwertungsgedanken loszulassen.

00:21:46: Also ich kann ganz viele Dinge schreiben ohne sie zu veröffentlichen!

00:21:51: Ich muss nicht jeden Vitzel wirklich auf den Blog bringen oder ich muss nicht jedes Thema so denken das es andere verstehen oder so.

00:22:01: also ich darf auch Für mich nur was machen.

00:22:04: also das fand ich auch total wertvoll.

00:22:05: Das ist so, ich kann das machen aber Ich muss es nicht weil ich habe über Jahre wenn ich für Kunden schreibe Es ist immer dieser Verwertungsgedanke wie viel bringt sie was ich mache?

00:22:16: Wenn ich für mich schreiber auch Also schon... Ich hab ja jetzt einen persönlichen Blog gestartet.

00:22:21: da ist es ein bisschen anders wobei ich hinterher auch gedacht habe ne komm du willst auch da die leser Du willst auch darüber überzeugen wirds auf da die kommentare Und mich davon freizumachen, zu sagen es muss gar nicht.

00:22:32: Ich kann auch etwas anders an diese Schreiben rangehen.

00:22:36: Genau das ist auch so was wo ich immer hoffe dass das bei anderen auch durchkommt genau.

00:22:41: Doch also das habe ich schon auch erlebt.

00:22:42: Das Schreiben für mich war nochmal eine andere Wertigkeit gehabt als was zu schreiben was sich veröffentlichen möchte.

00:22:51: Da hab' ich einen Unterschied merke und da habe ich auch gemerkt das muss ich trennen.

00:22:55: Also bei etwas, was ich veröffentlicht möchte mache ich mir viel zu viele Gedanken.

00:23:00: Wie schreibe ich das jetzt a?

00:23:01: Das ist andere Verstehen, dass es so ankommt und so weiter.

00:23:04: da mach' ich mir ja die Gedanken.

00:23:06: Wenn ich was einfach geschrieben hab damit ich den Gedanken schärf bin ich viel freier herangegangen.

00:23:11: Da ging's mir einfach nur drum für mich zu klären Die Aspekte rauszuarbeiten Verbindungen zu schaffen.

00:23:18: Und das sind wirklich zwei paar Stiefel.

00:23:21: Ja, wenn man noch mal auf die NLOR guckt mit ihren tiny experiments.

00:23:25: Die hat ja auch gesagt ich setze mich nicht unter Druck um ein bestimmtes ziel zu erreichen Sondern ich bemerke schaue was sich schon mir selber zu bemerken dann hinter frage und passe an Und sagt halt das ist quasi dadurch schon das Gegengift gegen Burnout und Langeweile gleichermaßen.

00:23:46: Das fand ich auch total spannend, weil ich dachte ja stimmt schon wenn ich dieses eine Ziel vor Augen habe die Möhre hinter der ich so herlaufe und ich tue alles um genau dahin zu kommen es macht schon ein bisschen eng und einfach mich davon zu lösen und etwas anders zu machen.

00:24:01: das fand ich schon spannend wobei sie ist sehr sehr sehr stark macht.

00:24:05: ne lineare ziele machen angst in diesem Kontext beziehungsweise als Kontrast zu ihren Experimenten.

00:24:14: Aber ich glaube, dass man eben beides können sollte oder dass man bemerken darf das beides möglich ist dieses Ich schreibe oder ich tue etwas einfach nur um es zu tun und ich tua etwas um etwas zu erreichen.

00:24:30: Ja, ich glaub du brauchst immer beides.

00:24:31: In irgendeinem Feld lineare Ziele wo du sagst okay da weiß ich ganz konkret den Output was rauskommen soll das kann nicht festlegen da kann ich Maßnahmen runterbrechen und kann sagen ok so näher ich mich dem Ganzen.

00:24:47: aber wenn Du mehr Nebelschwarten um dich rum hast also wir hatten es erfohlen zum Jahresanfang wie sich die Dinge verändern wirtschaftliche Lage KI usw.

00:24:57: Ich glaube, da ist es sehr, sehr schwer oder man stellt sich eigentlich selber ein Bein wenn man dann ein festes Ziel festlegt weil man gar nicht weiß ob's das Richtige ist.

00:25:08: Und wenn wir das schafft zu unterscheiden, wo weiß ich ganz klar was rauskommen kann?

00:25:13: Weils eben auf bekanntenterer ist sag' ich mal Und ich muss mir die Dinge nur festlegen und wo gibt es aber auch so viele Komponenten, dass ich mich erst mal vortasten muss und gucken muss was ist die richtige Richtung.

00:25:25: Ich glaube das kannst du aufs Schreiben runterbrechen, das kannst Du aber auch ganz allgemein güldig sagen!

00:25:32: Und ich glaube wenn man weiß... ...dass es beide Möglichkeiten gibt, dass beide Möglichkeiten gleichwertig sind, ich muss eben nur wissen wann ich das eine brauche oder das andere brauche dann bin ich auf dem richtigen Weg.

00:25:47: gerade jetzt in den kreativen berufen.

00:25:49: also ich meine du machst das mit dem mit der grafik und ich mache dass mit dem text oder mittlerweile machen wir beide auch sehr viel strategie.

00:25:56: das ist ja nochmals ein bisschen so einen richtungswechsel aber ich glaube, dass gerade die sich sehr Unsicher fühlen also insgesamt durch die KI und dass alle Leute auf einmal sagen, ja ich brauche keine Grafik-Designer mehr.

00:26:11: Ich brauche eigentlich gar nichts mehr.

00:26:15: Und ich glaube dieses Umdenken das ist vielleicht doch nicht so eine gute Idee es kommt erst noch aber ich warte mal ab.

00:26:22: Es ist jedenfalls was wo ich auch.

00:26:25: also ich habe auch Anfang des Jahres gedacht ich kann überhaupt keine Ziele festlegen eigentlich, weil ich weiß überhaupt nicht was passiert.

00:26:32: Ich weiß auch überhaupt nicht wie sich meine Angebote verändern oder was die Anfragen jetzt sein werden in welche Richtung das geht.

00:26:38: Weil jetzt Produkte von der Stange zu entwickeln macht ja noch weniger Sinn als es vorher schon gemacht hat.

00:26:44: Also von daher ist ein super spannende Herangehensweise und du hast mich ja schon dazu gebracht, dass ich auch experimentiert habe.

00:26:53: Aber lass uns noch kurz über den März sprechen um hier das erste Quartal so ein bisschen abzurunden.

00:26:57: was hast du da gemacht?

00:26:58: Also du hast jetzt aufgeräumt Luft gemacht weggeschmissen Entscheidungen getroffen dann hast du geschrieben um quasi die Gedanken zu finden oder zu strukturieren

00:27:11: Ja und einfach vielleicht auch ein Stück sichtbarer zu sein Gedanken zu schärfen Verbindungen herzustellen.

00:27:20: Also da steckt ganz viel drin in diesem Schreib-Experiment eigentlich, was ich vorher so im Kopf hatte.

00:27:24: Und ich dachte, das war eigentlich so witzig!

00:27:27: Ich habe gerade mein Januar-Exprimente reflektiert und habe überlegt, okay ein Februar-Expertiment schreiben wäre vielleicht ganz cool?

00:27:35: Und in dem Moment hüpft mir die Anna... ...über den Weg und ich dachte ok dann soll es so sein, dann schreibe ich Genau.

00:27:44: Und im März habe ich mir dann überlegt, für wen schreibe ich eigentlich?

00:27:49: Also mein Herz pocht dafür wie kommt Neues in die Welt?

00:27:53: also das Thema Innovation und natürlich bin ich in Kundenprojekten, natürlich spreche mit ganz vielen Menschen.

00:28:01: Aber ich habe mir überlegt, ich möchte tiefer eintauchen.

00:28:04: Also was beschäftigt die Menschen denn gerade tatsächlich?

00:28:07: Woran scheitert es?

00:28:08: Gerade auch wenn wir auf Deutschland schauen sind wir jetzt grad nicht mehr die Innovationsvoreiter so und die Menschen im Innovationsmanagement, Innovatoren in den Unternehmen oder anderswo.

00:28:21: Wo tun sie sich schwer?

00:28:22: Wo haben Sie eine Leidenschaft für ihren Job?

00:28:24: Was macht ihnen schwer?

00:28:25: das wollte ich alles verstehen.

00:28:27: Und dann hab ich mir vorgenommen, ich mach Zweiundzwanzig Interviews mit zwanzig Menschen.

00:28:32: Also, ich habe mir den März angeguckt und überlegt, okay wie viel Werktage hab' ich?

00:28:36: In denen auch nicht auf Reisen bin, da kam mich auf Zweiunzwanzigt, deswegen Zwei-Zwanzig-Interviews... ...und zum Glück hatte ich erst den Mut ausbruch und hab danach gedacht!

00:28:47: Das heißt.... Ich hab auf LinkedIn gepostet, meine Idee für mein März-Experiment.

00:28:52: Zweiundzwanzig Menschen zu interviewen, die im Unternehmen Innovation vorantreiben und dann gab's eine Flutankommentaren an Terminbuchungen, an Kontaktanfragen.

00:29:04: Und das hat mich davon abgehalten, zu kneifen!

00:29:07: Mhm.

00:29:09: Das ist auch total interessant übrigens.

00:29:13: Ich habe sofort ... Auch da wieder, ich dachte Anna, das hast du schon mal gemacht, so was Ähnliches?

00:29:19: Du hast experimentierende DNA.

00:29:21: Genau, aber ich habe das nicht übereinandergebracht oder ich hab das auch überhaupt nicht strukturiert.

00:29:26: Ich habe einfach immer Dinge gemacht.

00:29:28: Das war ziemlich am Anfang meiner Selbstständigkeit also ich habe mich da völlig reingeschmissen einfach irgendwas gemacht.

00:29:35: Ich hatte von nichts ne Ahnung und ich hatte kein Businessplan, ich hatte keine Kunden, ich wusste eigentlich überhaupt nicht was ich tue.

00:29:42: Und dann bin ich losgezogen und habe dann angefangen zu blocken und angefangen, auch erste Projekte zu machen.

00:29:50: Nebenbei habe ich gelernt eigentlich wie es geht.

00:29:53: Und dann habe ich gedacht, vielleicht ist da noch mehr als Text machen so?

00:29:59: Vielleicht kann ich mit dieser Schreibtidaktik, die ich irgendwann mal gelernt habe, damit etwas anfangen.

00:30:06: ein Nikolaus-Gewinnspiel veranstaltet und habe gesagt, ich verlose fünf Beratungen.

00:30:12: Fünfmal eine Stunde mit mir!

00:30:13: Ihr könnt mit jedem Textproblem kommen ob das hier Struktur ist oder das Wording ist, ob das Zielgruppe, dass es Ansprache ist oder oder oder... ihr könnt mit allem kommen wir machen einen Termin und ich berate dann Und das war so spannend, weil ich hinterher meine Persona umgeschmissen habe.

00:30:31: Meine Angebote umgeschmiessen haben ... Ich hab einfach alles umgeschwissen und dachte, okay, dass worüber ich gerne schreiben wollte viel zu High-Level für was die Leute eigentlich

00:30:42: brauchen.".

00:30:44: Das war so augenöffnend für mich, dass sich dann hinterher wirklich noch mal ... Eigentlich hab ich neu aufgebaut ab diesem Punkt.

00:30:54: Die zwei Jahre vorher Kann man zwar noch nachlesen auf dem Blog?

00:30:57: Das sind die spannendsten Artikel von allen, muss ich sagen.

00:31:01: Für mich zumindest!

00:31:02: Aber nicht für BROK-Anfänger.

00:31:05: Spannend... Du hast gerade gesagt, Experiment strukturieren.

00:31:09: Sollen wir mal vielleicht ansprechen wie so ein Experiment überhaupt abläuft?

00:31:13: Ja unbedingt!

00:31:14: Vor allem du hast ja auch so tolle... Also ich hab das geliebt, das auszufüllen und so.

00:31:21: Ich habe jetzt einen Experiment und es hat einen Rahmen.

00:31:24: also ist eben nicht nur ich mach das einfach man erzähl mal.

00:31:27: Von was sprichst du denn grad

00:31:28: Anna?

00:31:29: Ah du hast so eine wunderschöne Vorlage gemacht wo man eben so ein kleines Experiment sich einmal aufschreiben kann.

00:31:37: Was ist meine Hypothese?

00:31:38: Was will ich eigentlich hier tun, was sind die Bedingungen und wie gehe ich es

00:31:42: an?".

00:31:42: Also erzählt auch mal – Wie kann man so etwas denn wirklich strukturiert angehen um hinterher zu wissen?

00:31:48: Ich habe das gemacht!

00:31:49: Ja, gerne.

00:31:50: Also das Erste habe ich ja vorhin schon gesagt fängt eigentlich mit dem Beobachten an was mache ich denn gern?

00:31:55: Was blockiert mich?

00:31:56: Was passiert außen rum?

00:31:58: also erst mal die Fühler ausstrecken.

00:32:00: und das ist schon die erste Herausforderung nämlich einfach mal stehen bleiben und mal gucken.

00:32:04: was passiert dann eigentlich?

00:32:06: und egal ob auf persönlicher Ebene, Team-Ebene oder sonst wo es kommt immer viel zu kurz.

00:32:12: Das ist der erste Schritt und daraus dann so sagen okay welches Muster erkenne ich denn?

00:32:16: welche rote Fahrten fällt manchmal gar nicht so einfach, also dazu gucken was zieht sich durch.

00:32:23: Welche Hypothese könnte ich denn draus machen?

00:32:25: Also Beispiel wenn ich feststelle irgendwie ernähre ich mich in der letzten Zeit huntsmiserabel.

00:32:33: Hypothese wenn ich ein bisschen mehr auf meine Ernährung achte mir vielleicht jeden tag einen Salat mach oder was auch immer jeden Tag Sport mache kann man ja auch sämtliche Themen anwenden, geht mir vielleicht besser.

00:32:47: So und das ist erstmal eine Vermutung auf Basis dessen was ich beobachtet habe im wissenschaftlichen Kontext natürlich ne Hypothese So, und damit wir die Hypothese testen können.

00:32:58: Und das fand ich tatsächlich das tolle An-and-Lors Konzept.

00:33:03: Weil was mir sonst im Alltag begegnet ist, kommen wir experimentieren mal.

00:33:06: Das heißt, wir probieren einmal etwas aus und dann warst es!

00:33:10: Und sie sagt nein du brauchst ja letztendlich verlässliche Daten also eine Aktion, die du wiederholt durchführst um überhaupt einen Datensatz zu haben den du auswerten kannst.

00:33:22: So, da sind wir eigentlich sehr analytisch was ich ebenfalls spannend finde.

00:33:27: Aber das heißt, ich mache mir zehn Tage lang esse ich jeden Tag einen Salat oder dreißig Tage lang also im Januar lösche ich jeden tag irgendwas oder im März spreche ich mit zwanzig Menschen die im Innovationskontext arbeiten und guck mal was sie beschäftigt.

00:33:46: so wenn ich diese Aktionen ausgeführt habe hilft es erstens währenddessen natürlich immer wieder zu gucken was passiert.

00:33:55: Da kann es nämlich sehr schnell sein, dass man anpasst.

00:33:58: Da kannst du vielleicht gleich noch was dazu sagen, Arne?

00:34:01: Ja, weiß ich zufällig!

00:34:04: Und dann geht's darum am Ende natürlich draufzugucken auszuwerten.

00:34:08: So erstens mal hat sich meine Hypothese bestätigt oder ging es vielleicht in eine ganz andere Richtung.

00:34:15: Dann zweitens – Was habe ich denn eigentlich gelernt?

00:34:17: und da steckt so viel Material drin.

00:34:20: Ich weiß viel eher, in welche Richtung es geht.

00:34:23: Was mir gut tut, kriege ich das tatsächlich in meinen Alltag oder nicht?

00:34:27: Müsst dich vielleicht das ganz anders angehen.

00:34:30: so also da stecken ja ganz viele Lernerkennnisse drin und dann besteht natürlich auch die Möglichkeit entweder beizubehalten weil man merkt hey dass ist super gewinnbringend oder es auch zu pausieren oder es anzupassen und eine andere Form zu bringen.

00:34:48: So, und jetzt sag mal.

00:34:50: Wie passiert es denn, dass man währenddessen relativ schnell merkt?

00:34:53: Dass man es vielleicht anpassen müsste...

00:34:55: Ja!

00:34:56: Es war gar nicht so sehr währenddessens muss ich sagen.

00:34:59: Im Anschluss und im Verlauf – weil ich habe das ja weitergeführt….

00:35:04: Ich habe in März mir vorgenommen, ich nehme mir dieses Konzept der produktiven Stunde.

00:35:12: Kennst du das?

00:35:15: Das ist ja eigentlich das erste, was ich am Tag tue.

00:35:19: So habe ich es nicht gemacht aber ich wollte diese eine Stunde mir schenken.

00:35:22: Das heißt, ich hab mir jeden Tag überlegt wo in meinem Kalender passt es und passt es auch gut übrigens?

00:35:28: Also nicht gezwungen zwischen zwei Terminen sondern wo krieg' ich das hin?

00:35:32: Ich möchte mir diese eine stunde schenke und ich möchte mit dieser eine stunden schenkel um mich selber wieder so ein bisschen kennenzulernen was sich an sportlichen oder bewegungsaktivitäten tun kann.

00:35:44: Denn ich war aus meiner Laufroutine so ausgebrochen, hab' ich schleifen lassen.

00:35:48: Ich hatte auch mit meinem ... ja im Grunde habe ich so Bodyweight-Training gemacht.

00:35:53: damit hat dich auch aufgehört und ich war aber super unzufrieden mit mir!

00:35:57: Ich hab immer so ein bisschen was hier und dann ein bisschen etwas da und hab' gedacht okay, ich brauch irgendwie wieder was, aber ich wusste nicht was.

00:36:03: So...und dann habe ich gedacht ok cool, ich nehme mir diese eine Stunde und mache in dieser einen Stunde irgendetwas Bewegung.

00:36:09: Also es kann Spaziergang sein, es kann Jogging sein.

00:36:13: Es kann eine Stunde Tischtennis mit meinem Sohn sein.

00:36:16: Das kann auch mal ein Training sein zu Hause oder sonst wo... Oder ich gehe Fahrrad fahren oder völlig egal.

00:36:23: und das habe ich dann Woche für Woche geplant weil ich dachte so kann ich auf das Wetter gucken und auf mich gucken und immer so dass ist für mich halt gut in den Planpaste.

00:36:34: Und am Ende des Monats hab' ich festgestellt Ja!

00:36:37: Es tut mir total gut eine Stunde pro Tag zu bewegen.

00:36:42: Was jetzt die sportliche Fitness anging, hat sich gar nicht so viel getan sondern es war eher ein gutes Grundgefühl und ich habe festgestellt das dauerhaft zu machen ist nicht möglich.

00:36:55: Ich schriege zwar die eine Stunde irgendwo her aber der Aufwand ist so groß dass ich es verkleinern muss, also ich muss die Einheiten verkleinen.

00:37:04: Und dann habe ich angefangen jetzt quasi so zehn Minuten zu machen und dann zweimal die Woche länger.

00:37:10: aber das ist was, was sich gut unterbringen kann.

00:37:13: Und ja man darf auch mal Ruhe tagemachen dieses... Also ich muss es jetzt durchziehen weil hier hab' ich gesagt das macht nicht so richtig viel Sinn.

00:37:23: Aber was ich das Tolle finde ist, also ich mache immer Kreuzchen wenn ich es nicht gemacht habe und Häkchen.

00:37:29: Das ist ja auch in meiner Vorlage drin.

00:37:31: Du hast die X-Tage und versuchst natürlich jeden Tag oder jedes Mal, wenn du es gemacht hast einen Haken zu setzen.

00:37:39: Das macht schon Laune, wenn man an den Haken setzen kann und es ist tatsächlich ein Anreiz!

00:37:48: Das ist bei

00:37:48: dem absolut.

00:37:49: Ja, ja und ich empfehle das auch bei achtundzwanzig Tage.

00:37:52: Genau!

00:37:54: Was ich aber so super fand an enloris Ansatz war dass sie sagt hey Fehler sind genauso Daten Und das finde ich so schön.

00:38:02: also selbst Ich habe Experimente gemacht wo ich maximal die Hälfte oder vielleicht auch nur einen Viertel geschafft hab und trotzdem war ich erstens in Aktion.

00:38:11: das heißt schon ich habe wesentlich mehr gemacht als wenn ich nichts gemacht hätte Und ich habe so viel mehr gelernt.

00:38:18: Also oft sind genau da die Lernerkenntnisse drin gesteckt, warum fällt es mir in dem Fall so schwer?

00:38:28: Warum kommen immer größere Lücken rein?

00:38:32: Genau da schlummern ja die Hinweise, worum's eigentlich geht

00:38:35: Genau, und ich glaube es ist auch beides.

00:38:37: Also sich zu überwinden etwas zu tun, das stärkt ja diesen Willenskraftmuskel.

00:38:43: also dass es auch was wenn du's wirklich durchziehst obwohl du gerade keinen Bock hast ob du nicht schon wieder passt mir gerade nicht.

00:38:50: Das trotzdem zu tun ist toll!

00:38:52: Und dann aber auch zu merken okay heute ist wirklich nicht dran Und das ist aber auch in Ordnung.

00:38:59: Und dann festzustellen, es ist übrigens beim Schreiben noch krasser bei mir als bei Sport.

00:39:03: Dienstags und Freitag sind meine unproduktiven Tage außer heute.

00:39:09: Heute ist übrigens Dienstag der Tag der Aufnahme.

00:39:12: Aber das kann man tatsächlich bei mir ablesen.

00:39:15: also ich schreibe am wenigsten Dienstags- und freitags.

00:39:18: Auch mit dem... Mit der Bewegung war's so dass sich an diesen Tagen irgendwie... Es ist wie als hätte ich Vom Rhythmus her einfach beschlossen, da sind kleine Puffer für mich so wo ich aus dem Fenster gucken darf.

00:39:31: Wo Sachen nachrutschen und das ist aber auch völlig in Ordnung.

00:39:36: So, stell dir mal vor, du würdest nicht merken und ihr alle Kundenaufträge am Dienstag reinlegen?

00:39:41: Ja

00:39:42: genau!

00:39:44: Ja, nicht sehr klar war richtig.

00:39:46: Und darum geht es ja!

00:39:47: Also zu beobachten was passiert?

00:39:50: Was kristallisiert sich raus und anzupassen?

00:39:53: Und das finde ich der Schöne dran.

00:39:58: dieses Neugierige drauf gucken.

00:40:00: Also eben nicht dieses Gezwungen, ne?

00:40:02: Ich muss jetzt, ich muss jetzt um was weiß ich was, sondern zu gucken... Ja, ich mache das und hab da Bock drauf.

00:40:09: Wir haben das ja eben schon gehabt.

00:40:11: Dieses Was könnte ich tun weil das alleine schon das tun mir was bringt Und das war eben bei meinem Sport Experiment auch so.

00:40:18: also ich habe dann so viele verschiedene Sachen gemacht mal wieder und eben Nicht gesagt hier ich habe mein Trainingsplan Das muss heute das muss morgen Sondern zu sagen, es gibt doch noch so viel mehr.

00:40:28: Wieso nicht mal wieder meinen Junior packen und sagen, komm hier wir gehen zusammen eine Runde laufen oder sowas haben wir ewig nicht gemacht?

00:40:36: Der ist viel besser als ich und seine Ausdauer ist auch viel besser.

00:40:40: aber egal und das war dann auch wieder ein anderes Erlebnis Und ich hätte das einfach sonst nicht gemacht wenn ich mir nicht vorgenommen hätte Ich will mal wieder so ein paar verschiedene Sachen ausprobieren.

00:40:50: Das finde ich den Unterschied.

00:40:51: Im wissenschaftlichen Kontext geht es nur darum, die Hypothese zu validieren oder zu falsifizieren und da geht's eigentlich drum währenddessen noch die ganzen Möglichkeiten zu entdecken und das macht so viel Spaß.

00:41:04: also du hast ja nicht vorgenommen Ich gehe jeden Tag ne Stunde joggen sondern ich bewege mich um mal gucken was sich gut integrieren lässt was gut passt und entdeckst dadurch natürlich auch ganz neue Möglichkeiten.

00:41:19: Vielleicht kriegst du plötzlich Lust, Tischtennis zu spielen.

00:41:22: Meldest dich im Tischtennissverein an oder was auch immer?

00:41:26: Es gibt ja auch diese... Oh Gott!

00:41:28: Ich hab vergessen von wem.

00:41:31: Eine sehr kluge Frau glaube ich die gesagt hat, ich mache jeden Tag oder jede Woche.

00:41:36: Ich bin mir gar nicht so sicher.

00:41:38: Irgendetwas eine Kleinigkeit das ich noch nie gemacht habe.

00:41:42: also um sich selber zu challenge und auch da wiederum genau den Blick darauf zu wenden Wie viele verschiedene Sachen kann ich denn mal ausprobieren eigentlich?

00:41:51: Und das kann irgendwie auch sein, was weiß ich in Tourenschuhen in der Pfütze springen oder sowas.

00:41:57: Ich habe eine Hypothese wie es endet aber... Das ist auch total schön einfach mal sich zu öffnen für Sachen die sonst nämlich verloren gehen im Alltag und ich glaube dieses ja quasi dieses Experimentier Mindset vielleicht auch Das zu trainieren dann wiederum und zu sagen, Moment.

00:42:19: Ich stecke hier schon wieder fest in meinem Alltag und bin völlig festgefahren mit meinen Terminen und meinen Projekten und ich habe überhaupt keine Zeit für

00:42:25: nichts.".

00:42:26: Und dann eben zu sagen stopp vielleicht kann ich doch was ändern?

00:42:30: Was wäre denn jetzt das, worum es gerade bei mir geht also

00:42:34: erkennen?".

00:42:35: Und das Schöne ist ja, es kann so klein sein!

00:42:38: Also es kann ja auch...ich mache dreißig Tage lang eine Minute am Tag Knie wollten.

00:42:44: Allein das bringt ja schon Veränderungen rein.

00:42:49: Ich hab irgendwann mal ein super inspirierendes Video, es ging auch um Motivation und dranbleiben.

00:42:56: Da war ein Mann der nach einem Unfall oder so etwas sehr unbeweglich geworden war und kaum laufen konnte oder sowas.

00:43:06: Und dann hat er jeden Tag diese Vorbäuge gemacht, weißt du?

00:43:11: Die versucht mit den Händen auf dem Boden zu kommen, obwohl gar nicht dazu in der Lage war und hat das einfach jeden Tag probiert.

00:43:18: Und dann ist dieses Video so ein Zusammenschnitt aus, ich weiß gar nicht, einem Jahr oder sowas im Zeitraffer?

00:43:23: Oder so... Und dann kommt er irgendwann auf den Boden mit seinen Händen!

00:43:29: Und es ist so krass.

00:43:31: also sind diese Kleinigkeiten.

00:43:33: und auch wenn mir mal Leute erzählen ja Ich bin hier unbeweglich geworden und da unbewicklig geworden Ja du musst nicht jeden tag eine Stunde Yoga machen fünf Minuten, sieben Minuten, acht Minuten weiß ich nicht was oder Pilates oder sowas reicht ja auch.

00:43:47: Man muss es nur anfangen.

00:43:49: Ich glaube das ist das große Ding und sich so einen Rahmen zu schaffen.

00:43:54: So ist es da mit achtundzwanzig Tage Content auch.

00:43:57: also wann macht man das schon mal jeden Tag bewusst schreiben?

00:44:02: Und eben nicht nur dass was sonst anliegt.

00:44:04: Ich glaub es sich so ein Rahmen zu schaffen ist schon eine gute Idee

00:44:07: Und das mit Zeitraffer, was du gerade angesprochen hast, fand ich total schön.

00:44:10: Ich bin der Trainerin und die Teilnehmerinnen... sagen oft, es tut sich nix.

00:44:15: Ich komme kein Stückchen weiter runter aber ich von außen sehe die Veränderung über vier Wochen, über drei Monate, über Jahre und da tut sich sehr wohl was nur einem selber fällt's halt überhaupt nicht auf.

00:44:28: und deswegen finde ich dieses Reflektieren am Ende vom Experiment also nicht im Alltag einfach weitermachen sondern wirklich hin zu gucken was steckt denn drin?

00:44:36: Was habe ich erkannt Was passiert denn da so wertvoll, weil das die Momente sind wo man auch ein bisschen rauszieht?

00:44:43: Ja es hat sich tatsächlich was verändert.

00:44:45: Auch wenn's auf den ersten Blick überhaupt nicht so aussieht oder wenn man vielleicht auch denkt das Experiment ist gescheitert.

00:44:51: ich habe es nur dreimal von fünfzehnmal gemacht und dann war ich blockiert.

00:44:56: aber das innehalten und gucken ja hat sich etwas verändert?

00:45:01: Ja, absolut.

00:45:03: Das ist ja auch beim Abnehmen.

00:45:04: Also jetzt merkwürdig willkommen so... Es ist aber so ein sehr eindeutig eben bei diesen Bewegungs- oder Sportexperimenten Da denkst du dir ja auch ganz häufig über Waage geht überhaupt nicht runter oder so.

00:45:17: Aber du hast da einen Umfang schon an so vielen Stellen verloren Was vielleicht gar nicht auf den ersten Blick so auffällt.

00:45:23: Aber was wenn dann die Hose auf einmal wieder passt?

00:45:26: total krass ist also da auch einfach nur gucken.

00:45:28: Vielleicht muss es gar nicht immer Messbar sein, aber man bemerkt wenn man an den richtigen Stellen schaut sozusagen.

00:45:36: Also das ist glaube ich auch so.

00:45:38: was Schreiben da.

00:45:39: es ist vielleicht sogar noch schwieriger zu gucken.

00:45:42: Was hat sich verändert?

00:45:43: Da kannst du auf bin ich schneller geworden?

00:45:46: Qualität zum messen ist glaube Ich ganz schwierig.

00:45:49: Aber ich glaube das Gefühl Wie geht es mir jetzt gerade mit meinem schreiben und Es ist leichter geworden oder komme ich schneller ins schreiben rein?

00:45:57: Oder solche Dinge?

00:45:58: all das kann man Vielleicht auch am Ende bei sich finden.

00:46:01: Also es ist sehr, sehr spannend gerade mit diesen Routinen zu experimentieren.

00:46:06: Aber ich glaube, genau darum geht es gar nicht um das Ergebnis.

00:46:09: Also ich hatte ja bei meinem Schreib-Experiment bei dir, hat ich mir glaube ich wenn ich mich richtiger erinnere vorgenommen irgendwie dreihundert Wörter am Tag und vier Blogartikel veröffentlicht also jede Woche einen so.

00:46:22: und ich habe am Ende festgestellt die vier Blog Artikel, die ich nicht veröffentlich hab Ich glaub' ich habe einen veröffendlicht sind wir schnutzpieb egal Darum geht's mir gar nicht!

00:46:30: Also mir ging´s nicht mehr um dieses Messbare diesen messbaren Bestandteil im Experiment sondern um all das, was auf dem Weg passiert ist.

00:46:39: Und ich glaube dass es auch so der Unterschied zwischen den linearen Zielen die man messen können ob wir da rauskamen oder nicht also keine Ahnung den Blockartikel veröffentlicht zwanzig Prozent mehr Leser Zugriffe sonst irgendwas also sämtliche Zahlen.

00:46:57: und genau darum geht's an dieser Stelle nicht sondern zu gucken was macht die Erfahrung?

00:47:01: Und für mich ist es so ein bisschen das System in Schwingung bringen.

00:47:04: Es hört sich zwar blöd an, aber daraus entsteht zu viel.

00:47:08: also einen Blogartikel den du veröffentlicht hast.

00:47:10: Das ist übrigens noch ein schönes Beispiel.

00:47:13: Den einen Blogartikel, den ich veröffentlicht habe hat jemand anderes wieder gelesen.

00:47:18: Hat mich angestupst.

00:47:19: wir haben ein Interview gemacht das sich total spannend findet und so ist ein neuer Blogartitel entstanden und gleichzeitig noch ein neer Kontakt im Netzwerk was super wertvoll ist.

00:47:30: So wer nie passiert wenn der eine Blogarticle nicht veröffentlich worden wäre.

00:47:36: Das ist doch das entscheidende.

00:47:38: Nicht ob da jetzt am Ende für stehen Sondern was letztendlich tatsächlich irgendwie seine Kreise gezogen hat.

00:47:46: Ja, also ich glaube die Ziele können motivieren.

00:47:50: Aber es ist so ein bisschen wie du es halt sagst.

00:47:53: Also jeder Artikel hat erstmal das Potenzial was zu bewirken und was genau wissen wir tatsächlich nicht.

00:47:59: Das ist auch nicht mehr groß zu planen in Zeiten wo einfach die KI übernimmt und wir auch SEO ganz anders denken müssen.

00:48:09: bei den Google-Ergebnissen auf Seite eins.

00:48:12: Aber jeder Artikel hat das Potenzial, was zu machen.

00:48:16: also ich glaube darum geht es so ein bisschen und eben... Also ich habe eben darüber nachgedacht.

00:48:22: man könnte ja auch jetzt diese.

00:48:24: Ich mache so Fake-Käuzchen.

00:48:26: Um mein Ziel zu erreichen, dass du eine To-do-Liste hast und du schreibst da Sachen drauf, die du schon erledigt hast

00:48:32: ... Erledigt?

00:48:32: Nee, aber welche, die in zwei Minuten zur Erledigung sind!

00:48:36: Genau,

00:48:37: ne?!

00:48:38: Toll das habe ich geschafft.

00:48:39: oder halt du machst die Meditation nicht um zu meditieren, um zu entspannen sondern um den Strike damit der nicht bricht.

00:48:49: Und da denke ich mir halt, das ist nicht Sinn der Sache.

00:48:52: Nee, überhaupt nicht!

00:48:53: Sondern dann vielleicht lieber zu sagen es geht heute nicht... Es ist okay, ich fange morgen wieder an und dann aber zu überlegen was war denn eigentlich heute?

00:49:02: Und was habe ich mir stattdessen eben auch Gutes getan um sich da eben nicht zu zwingen sondern da wirklich neugierig draufzugucken und das dann zu reflektieren so wie du es ja jetzt schon mehrfach gesagt hast genau

00:49:14: Naja, ich habe ja manchmal auch... Wenn mein Ziel war, drei Hundert Wörter am Tag zu schreiben und ich war so im Schreiben drin, hab vielleicht hundert.

00:49:21: Dann war ich natürlich bemüht, am Ende des Tages dann Häkchen zu machen, weil ich Habberg geschrieben.

00:49:26: Und da dann zu sagen Nein!

00:49:28: Also dreihundert Würte am Tag ist es entweder Haken oder Kreuzchen.

00:49:32: Da muss ich hier an der Stelle ein Kreuzchensetzen.

00:49:34: So das ist zwar in dem Moment bitte Aber es ist in Ordnung.

00:49:39: Und die Frage ist ja, warum?

00:49:41: Ich hab immer kurz notiert, was leicht wie schwer viel und letztendlich hat mir das das Lernen dabei erleichtert.

00:49:48: und so ist es auch bei allen Experimenten.

00:49:50: also nicht nur einmal am Ende drauf zu gucken, wie war's sondern eigentlich immer kurz festzuhalten, was tut sich

00:49:58: Was glaubst du denn?

00:50:00: Was könnten wir schaffen?

00:50:02: oder wie könnten wir es schaffen?

00:50:04: So ein bisschen dieses experimentier Mindset uns damit noch zu verbinden.

00:50:10: Wie können wir da reinsteigen oder wie können wir vielleicht dieses Thema ein bisschen für uns

00:50:15: entdecken?

00:50:16: Das wäre ein guter erster Schritt!

00:50:19: ganz viel Neugier damit bringen.

00:50:21: Wir haben den Podcast angefangen mit Mickey Mouse Heft und dem Ips-Heft, ich glaube da haben wir uns keinen Kopf drüber gemacht.

00:50:28: ist das jetzt ein Experiment?

00:50:29: setzen wir uns jetzt einen Ziel?

00:50:31: wir hatten soviel Spaß dran irgendwie Mehlhaufen bunt einzufärben was unterschiedliche Wasserfarben miteinander zu mischen oder sonstige Dinge.

00:50:42: und Ich glaube wenn man den Spaß Und wieder herholen und zu überlegen, hey auf was hätte ich denn richtig Bock das auszuprobieren.

00:50:50: Und da rein zu hüpfen und einfach mal zu machen.

00:50:52: mein kürzestes Experiment war glaube ich fünf Tage also Montag starten Freitag aufhören.

00:51:00: Das war, glaube ich, eine Aktion die sich eigentlich in drei Minuten machen lässt oder sowas.

00:51:05: Also es ist ganz klein zu halten!

00:51:07: Es müssen keine dreißig Tage oder sonst irgendwas sein, keine Riesenvorhaben.

00:51:11: Sondern hey was wäre ich neugierig?

00:51:13: Worauf hätte ich Lust, was würde ich gern machen?

00:51:16: Ich glaube wenn wir da anfangen dann haben wir die Experimentierfreude schon auf unserer Seite.

00:51:21: Ja absolut.

00:51:23: und vielleicht auch noch dass ihr von Anfang an sagt ihr könnt nicht alles auf einmal machen Also nicht starten mit, okay ich möchte jetzt meine Ernährung umstellen.

00:51:32: Ich möchte Sport machen und meine Schreibroutinen ändern.

00:51:35: Und gleichzeitig auch noch zehnmal am Tag ein Post auf LinkedIn machen.

00:51:40: Das ist jetzt meine Realität hier!

00:51:43: Die

00:51:43: Goldene Regie ist nur ein Experiment zur Selben sein.

00:51:48: Und ich dachte nochmal, dass wir vielleicht noch mal auf die Bandbreite schauen können.

00:51:53: Was so Experiment sein könnte?

00:51:54: Also wir haben ja jetzt wirklich schon auch so persönliche Sachen.

00:51:58: bei uns Selbstständigen ist das vielleicht nochmal krasser weil ich finde es zahlt alles irgendwie auch aufs Business ein.

00:52:06: aber auch bei Angestellten ist das so.

00:52:11: Wenn sie glücklich sind wenn Sie zufrieden sind wenn sie aktiv sind und kreativ sind neugierig sind.

00:52:17: Ich glaube auch, dass die dann deutlich ... Na sagen wir, dass sie besser arbeiten?

00:52:24: Wobei das hier in Anführung gestrichen, mir fällt gerade nicht der passende Begriff an, dass Sie vielleicht zufriedener bei der Arbeit sind.

00:52:30: Das heißt Experimente haben nicht immer so sehr mit diesem Arbeitskontext zu tun und sie haben doch mit dem Arbeitskonto zu tun.

00:52:38: Ist das macht das Sinn?

00:52:40: Ich glaub es ist je nachdem was du für dich definierst also ob du was Persönliches machen möchtest also Ernährung anbelangt oder Bewegungen, oder keine Ahnung Spielspaß.

00:52:54: Aus der Komfortzone schubsen hattest du vorhin sich selber eine Challenge geben.

00:52:59: einmal in der Woche mache ich irgendwas was ich noch nie gemacht habe.

00:53:02: Ich glaube das sind so persönliche Dinge.

00:53:05: Was ich mit Angestellten teilweise für Experimente entwickelt hab war im Team Kontext vor allem Ähnlich wie die, du hast ja genannt produktive Stunde.

00:53:18: Weil sie sagen mein Kalender ist so voll.

00:53:22: ich habe dieses eine Projekt das liegt mir echt am Herzen.

00:53:25: Ich weiß gar nicht wann ich das wuppen soll dazu sagen Hey, vielleicht fange ich zehn Minuten früher an.

00:53:31: Aber die dreißig Minuten bevor hier das E-Mail Postfach mit sämtlichen Nachrichten aufbloppen, die reserviere ich mir nur für dieses Projekt und gucke dass ich nicht erreichbar bin oder ich nehme keine Einladung an zu einem Termin wo die Agenda nicht festgelegt ist.

00:53:49: Auch solche Sachen sind Experimente, also das dreißig Tage lang tatsächlich mal durchzuziehen.

00:53:54: Ich hatte eine Assistentin, die hat gesagt ich probiere es zwei Wochen einfach mal aus.

00:54:01: Die Dokumentationen, die von mir gefordert sind, die ich immer auf irgendeinen Laufwerk ablege wo ich bezweifle dass sie irgendjemand liest.

00:54:09: Die speichere ich einfach mal bei mir und bin gespannt ob jemand nachfragt.

00:54:15: Also all das können ja Experimentes sein um zu gucken Wie kann ich mir mein Arbeitstag vereinfachen?

00:54:22: Wie kann Ich mir Zeit für die Themen nehmen, beruflich wie privat.

00:54:29: Die mir wichtig sind... Ja also die Bandbreite ist riesig!

00:54:33: Ich habe es teilweise sogar schon mit Studenten gemacht, die einen Start-up künden.

00:54:38: Da hat's total geholfen mal zu gucken.

00:54:40: hey was hat mich auf meinem Weg bisher vorangebracht?

00:54:43: Wie entwickelt sichs grad?

00:54:44: wo stehe ich gerade?

00:54:46: Die waren alle so ein bisschen im Tal der Tränen, sag ich mal.

00:54:51: Weil es ist natürlich anstrengend, so viel Power und Mut in eine Idee reinzustecken mit Investoren zu sprechen irgendwie sich Kunden zu akquirieren am Business aufzubauen.

00:55:02: Und die hatten sich auch einfach kleine Experimente gesetzt teilweise mit Kundensprechen Teilweise kleine Mudausbrüche um voranzukommen.

00:55:11: und auch da hast du gemerkt, da passieren Dinge.

00:55:14: also Da verändert sich was zu sagen, ich mach das.

00:55:16: Ich glaube bei denen haben wir es elf Tage gemacht sondern gemeinsam ausgewertet und da waren viele davon Land unterwirkend Doppelbelastungen

00:55:25: usw.,

00:55:26: aber sie haben gesagt diese Elftage die Elftages schaffe ich Und ich glaub das zeigt ganz schön so die Bandbreite von persönlichen übers berufliche bis ins Studentenleben rein Was eigentlich möglich ist wenn wir sagen hey bleib mal stehen nicht guck mal was passiert so um mich rum Und dann wirklich in Aktion zu gehen.

00:55:46: Ohne zu zweifeln, sondern einfach zu springen und so machen... ...und dann wieder innezuhalten und zu gucken hey was hat's eigentlich gemacht?

00:55:54: Wo steh ich jetzt an einem anderen Platz und kann mich von da aus weiter nach vorne bewegen?

00:56:00: Ich kann da auch noch ermutigen vielleicht vor allem für die Leute die sagen ja mein Tag ist aber wirklich so voll dass dann nichts weiter reinpasst.

00:56:12: Dann empfehle ich a das Januarexperiment von Isabel nachzumachen.

00:56:18: Was kann ich hier vielleicht sein lassen?

00:56:22: Und B, dass ist auch so ein Learning... Also es ist nicht das erste Mal, dass sich dieses Learning habe aber ich hatte es dann nochmal als ich mein Märzexperiments gestartet habe und gedacht habe diese eine Stunde die kriege ich immer!

00:56:35: Also egal wie voll mein Tag ist, die eine Stunde habe ich.

00:56:40: Wenn ich nicht, weiß ich nicht am Nachmittag noch ne Stunde auf Netflix sein muss oder wenn ich nicht noch irgendwelche unsinnigen Dinge tun muss, solange durch Social Media scroller oder sowas dann finde ich diese eine Stunde und das ist schon mal was also für mich auch ein sehr wertvolles Learning.

00:56:57: da ist Luft in meinem tag Auch an den vollen Tagen wenn ich sie wirklich wirklich mir geben möchte, wenn ich sie mir schenken möchte.

00:57:06: Und so habe ich das auch gesehen.

00:57:08: Ich schenke mir diese eine Stunde Bewegung und gucke dann mal was dabei hinten rauskommt.

00:57:14: ja.

00:57:15: Wenn du feststellst die Stunde wäre für mich nicht drin ist natürlich auch die Frage warum also warum es keine Zeit übrig dafür dich eine stunde lang fit ungesund zu halten?

00:57:27: So, weil wenn wir auf das falsche Pfähr zu lang setzen dann wird es natürlich auch schwierig.

00:57:32: also dann doch lieber jetzt eine Stunde auf sich und seine Gesundheit setzen.

00:57:37: Und zu gucken wo setze ich dafür die Prioritäten dass das möglich ist?

00:57:43: Also neugierig sein vielleicht auch dadurch kreativ wer werden einen kleinen Rahmen sich geben und eine feste Struktur, das hilft dabei.

00:57:57: Es hilft beim Dranbleiben, es hilft aber auch beim Auswerten.

00:58:00: Das hilft dabei zu gucken ja was hat es mir jetzt eigentlich gegeben?

00:58:05: Zeit nehmen nicht nur fürs Experimentieren sondern auch um Fehler zu machen um vielleicht auch zu merken hoch hier läuft etwas schief.

00:58:14: ich muss noch mal was anpassen dass auch nicht als Versagen oder sowas anzusehen oder als Scheitern, sondern als Fortschritt in Richtung.

00:58:26: wie soll es werden.

00:58:28: Was möchte ich jetzt als nächstes ausprobieren?

00:58:30: Was habe ich gelernt?

00:58:33: und ich denke ja dass das dran bleiben von ganz alleine kommt.

00:58:39: Hast du Pausen gemacht zwischen den Experimenten da vielleicht auch noch mal?

00:58:44: Also in Q-Eins nicht!

00:58:46: Ich frage

00:58:47: mich doch mal nach Q-Zwei.

00:58:48: Ach

00:58:49: so, ich wusste nicht ob wir schon darüber reden können!

00:58:53: Wir sind ja jetzt schon eigentlich da wo du die Zusammenfassung von Q-zwei schreiben könntest.

00:58:59: Ja richtig?

00:58:59: Ich habe noch nichts gefunden.

00:59:01: deswegen wusste ich nicht genau ob ich... Vielleicht möchtest du uns kurz mitnehmen in Q-Zwei.

00:59:07: Nämlich gern!

00:59:09: Also im März, zweiundzwanzig Interviews und manche Termine haben sich natürlich verschoben.

00:59:13: die haben auch im April teilweise stattgefunden und da war ich tatsächlich durch.

00:59:18: Es waren viele berufliche Termine dann und es war einfach so viel Input durch die zwanziginterviews.

00:59:25: mein Verständnis von Innovation, Innovationsarbeit hat sich komplett verschoben.

00:59:32: Also es hat ganz viel mit mir gemacht und deswegen habe ich gesagt im April ist Pause.

00:59:37: Im Mai hatte ich die Anregung bekommen... also für mich war so die öffentliche Frage was mache ich jetzt denn aus all den Interviews?

00:59:45: Und dann hatte ich Die Anregungen bekommen hey postet doch mal erste Gedanken, die du hast formulier sie gerne als Fragen aber Du musst doch noch gar nicht verwerten einfach was dir so durchm Kopf hüpft.

00:59:57: Also war mein My-Experiment.

01:00:00: Die Fragen,

01:00:01: die sie bei mir aufwerfen, die Interviews auf LinkedIn zu veröffentlichen und das war ein Experiment wo ich glaube ich bald fünf von zehn abgebrochen habe weil... irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl.

01:00:15: Das war vor meinem Urlaub und da war eh schon viel los, und ich hatte das Gefühl, ich werde dem nicht rechnen.

01:00:22: Das sind so halb Jahre Gedanken.

01:00:25: Die sind im Nachgang, die überhaupt nicht schlecht aber ich hatte einfach kein gutes Gefühl mehr.

01:00:29: von dem her habe ich bei fünf abgebrochen, hab nach einem Urlaub drauf geguckt mit... quasi zweieinhalb-wöchigen Abstand und fand total spannend, was ich da alles entdeckt habe.

01:00:39: Und es war gar nicht so wie ich mir das zu dem Zeitpunkt hab ausgemalt, wie furchtbar schrecklich das alles ist.

01:00:46: Genau!

01:00:47: Und dann im Juni habe ich ein bisschen gebraucht zu überlegen, was ist nächster Schritt?

01:00:52: Wo stehe ich?

01:00:52: Was mache ich draus?

01:00:54: Tatsächlich war mein Vorhaben Minivideos aufzunehmen vor allem mit denen ich gesprochen habe und ihnen meine Erkenntnisse ein wenig zu spiegeln und als Dankeschön einfach auch so meine Erkenntnisse mitzuschicken.

01:01:08: Und wichtiges Learning an der Stelle, Experimente kennen keine Monatsgrenzen.

01:01:13: das war mal eine Einbildung zu Beginn des Jahres jeden monatellen Experiment wie du sagst Ja es braucht Pausen und B. So jetzt ist es halt Juli dann ist es halb Juli.

01:01:24: Es hat auch was mit Timing zu tun das Momentum zu nutzen.

01:01:31: Das war im Juni nicht da, doch das war zum Ende des Monats da.

01:01:35: Aber dann habe ich mir gedacht so als ganze Idee drei Tage grad vollens Zeit lassen und fängst im Juli einfach an wenn du ein paar Dinge für dich sortiert hast und entsprechend auch Zeitfenster um ordentliche Videos aufzunehmen die dem auch gerecht werden.

01:01:52: vielleicht noch ganz kurz dazu zu den Pausen.

01:01:55: Ich habe in einem Blogartikel über dieses Konzept der geschenkten Stunden, also die produktive Stunde, die ich mir selber schenke darüber hab ich geblockt und habe dann als Rückmeldung darauf von einer ganz, ganz lieben Bekannten gehört.

01:02:10: Ja krass!

01:02:11: Das Juli-Experiment muss dann ja sein eine Stunde in der Hängematte liegen und nichts tun.

01:02:18: Und da habe ich gedacht wie spannend wäre das denn?

01:02:21: Eine Stunde am Tag sich wirklich bewusst frei zu halten für Nichts tun und dann gucken was passiert.

01:02:28: also meine Hypothese wäre ich fahre tatsächlich runter dann ja nachdenkst, also ohne Podcast auf den Ohren und ohne Buch.

01:02:37: Und ohne alle Ablenkung sondern einfach nur eine Stunde mit mir.

01:02:42: vielleicht schlafe ich auch zwischendurch weiß man nicht.

01:02:45: das fände ich auch ein extrem spannendes Experiment.

01:02:49: Ich habe leider keine Hängematte deswegen müsste ich es hier zu Hause irgendwo drin durchführen.

01:02:54: aber darüber hab ich schon nachgedacht.

01:02:56: Also ob ich nicht die Pause als Experiment auch kreativ irgendwie angehen kann

01:03:03: sehr spannend.

01:03:04: Ich hatte tatsächlich mal eine Mitarbeiterin, die... also ihre Beobachtung drehte sich genau darum das sie so nichts tun in ihren Alltag zu pflegen weil sie auch so ein Durazelmännchen ist Und sie meinte, also zehn Minuten würden Sie echt an Rande des Wahnsinns bringen.

01:03:25: Sie nimmt sich zehn Minuten ich glaube für zehn Tage einfach mal nichts zu tun und das war aber eine richtige Herausforderung und das finde ich aber tatsächlich spannend.

01:03:35: Also wenn du die Stunde schaffst berichte gern.

01:03:39: Ich glaube alles auch was drunter ist kann ziemlich herausfordernd sein also tatsächlich ohne irgendwas auf die Ohren vor den Augen oder sonst irgendwie ablängungstechnisch?

01:03:52: Ich denke, ich werde das testen.

01:03:54: Wie lange ist tatsächlich die Frage?

01:03:56: Also ob eine Woche lang ... Ich glaube, das könnte ich hinkriegen.

01:04:03: Ja, bei mir passiert aber auch einfach extrem viel in den Pausen.

01:04:08: Nur ich bin gerne unterwegs dabei, ich gespazieren halt.

01:04:13: wirklich nichts zu machen.

01:04:14: Das stimmt ja auch nicht, weil du dann eben halt denkst und strukturierst und sich Gedanken irgendwie neu verbinden aber du tust körperlich nichts in dem Moment.

01:04:24: das ist schon interessant.

01:04:26: ich werde es testen.

01:04:28: Vielleicht erzähle ich euch dann davon in einer anderen Folge, wie ich mich mit der Pause verbunden habe.

01:04:33: Ja bitte!

01:04:34: Weil in der Kreativitätsforschung spielt die Bewegung eine Rolle.

01:04:37: also so wie du sagst spazieren gehen von dem her fände es total spannend rauszufinden ob das gleiche passiert wenn du nichts tust oder ob du tatsächlich die Bewegungen dafür brauchst

01:04:47: ja oder ob ich dann Ersatzbewegungen mache.

01:04:50: ja genau immer interessant.

01:04:53: also ich werde darüber nachdenken.

01:04:54: wenn du zu Hause dass jetzt nachmachen möchtest oder auch so ein Experiment starten möchtet, dann macht das doch mal bitte und schreibt mir danach wie es war.

01:05:05: Dann würde ich das auch gerne unterbringen in diesem Podcast.

01:05:08: Wir haben schon da ein bisschen überzogen aber ich fand's... Jetzt wurde Q-Zwei gesagt, ich dachte ja komm dir das müssen wir noch mitnehmen!

01:05:17: Also von daher ... Ich habe eben eine kleine Zusammenfassung versucht und dann denke ich die Neugier einfach üben Und dadurch auch wieder die Kreativität üben.

01:05:28: Es gehört zusammen und ich glaube, dass wir dann mit den Experimenten einfach einen guten Rahmen haben um uns da auch weiter verbunden zu fühlen oder eben verbunden to bleiben.

01:05:39: Was vielleicht auch noch helfen kann ist so ein Rahmen der wie so ein Programm... Ich sag's doch mal!

01:05:47: Das gibt es erst im Februar wieder aber vielleicht hast du ja schon jetzt irgendwie Lust dich mit deinem Schreiben zu beschäftigen?

01:05:53: Dann kannst du das natürlich im Februar wieder machen, schon mal den ganzen Februar blocken oder eine Stunde blocken um da an deinen Schreibroutine zu arbeiten.

01:06:04: Ja also ich finde es super super spannend die kleinen Experimente Ich find auch super spannend.

01:06:10: Danke dafür Isabel dass du uns da so mitgenommen hast Auch das ein bisschen greifbarer zu machen und eben konkret diese Experimence von dir mal zu hören!

01:06:19: Ich verlinke natürlich die Informationen zum Buch zu.

01:06:24: Isabel, also auf LinkedIn ist sie.

01:06:26: Sie hat auf jeden Fall eine Website und die verlinke ich natürlich auch.

01:06:30: Und dann könnt ihr schauen was sie sonst noch so tut in Sachen Innovationen und in Sachen Experimentieren.

01:06:37: das heißt du findest alle wichtigen Informationen wie immer in den Shownotes.

01:06:41: und dann bleibt mir nur noch zu sagen wenn dir dieser Podcast gefällt und die Verbindung darin, dann Like, Teile sagst weiter auf jeden Fall.

01:06:51: Wenn du Menschen kennst, die das vielleicht auch spannend finden, dann sag es auf jeden fall weiter, dass es diesen Podcast gibt!

01:06:58: Und lass mir natürlich auch gern ein paar Sterne da, dann finden das einfach noch mehr Menschen.

01:07:03: und dann weiß ich vor allem auch ach ja, das gefällt euch und ich kann hier auf jedenfall weitermachen.

01:07:10: Schreiben kannst du natürlich auch verbindungen anakoschinski.de Wenn du mir was sagen möchtest, wenn du Feedback hast oder wenn du selber mal hier Gast im Podcast sein möchtes.

01:07:19: für alles ist diese E-Mail Adresse gut.

01:07:22: Ich sage vielen vielen Dank fürs hören und bis zur nächsten Folge.

01:07:25: das letzte Wort hat natürlich heute Isabelle.

01:07:28: Vielen.

01:07:28: vielen dank dass Du dir die Zeit genommen hast und dass Du so berichtet hast über die Experimente

01:07:33: Sehr sehr gerne.

01:07:34: ich habe mich riesig gefreut da zu sein Anna Und was mir jetzt gerade einfiel noch, als du das Schlusswort gesprochen hast war dass mich zu meinem Artikel jemand

01:07:43: angestupst hat

01:07:44: und meinte stell dir doch mal vor.

01:07:47: Du machst es mit der Jahresfrage in den

01:07:48: Experimenten

01:07:50: über Jahrzehnte und du hast fünfzig Jahre lang deine Jahresfragen gesammelt

01:07:55: und kannst

01:07:55: schauen wie sich die verändert haben.

01:07:57: Das fand ich total spannend.

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